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FIA zufrieden: So modifizierte Mercedes seinen umstrittenen Frontflügel

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FIA zufrieden: So modifizierte Mercedes seinen umstrittenen Frontflügel
Autor:
Co-Autor: Jake Boxall-Legge
12.04.2019, 15:11

Mercedes musste seinen neuen Frontflügel noch vor dem ersten Training zurückrüsten - Die FIA beanstandete herausstehende Flaps an der Hinterkante

Mercedes hat vor dem ersten Freien Training in Schanghai seinen neuen Frontflügel modifizieren müssen, den man mit nach China gebracht hatte. Am Donnerstag wurde die neue Version erstmals im Paddock gesehen Formel 1 2019 live im Ticker. Kern war eine kürzere Endplatte, die das Profil des obersten Flaps freigelegt hat, um einen besseren Auswasch-Effekt zu generieren.

Allerdings ist das laut dem neuen Technischen Reglement 2019 verboten. Vor dem Grand-Prix-Wochenende wurde bereits eine Technische Direktive herumgeschickt, nachdem auch Williams und Red Bull ihr Flügel bereits angepasst hatten. 

Weiterlesen:

Die Frontflügel wurden in Artikel 3.3.5 des Technischen Reglements angepasst, um ein simpleres Design zu erreichen, was für mehr Überholmanöver sorgen soll. Auch die Endplatten wurden dabei angepasst, um den Luftstrom um die Vorderreifen einzuschränken.

In den Formulierungen der Textpassagen gab es jedoch eine mögliche Grauzone, die von Mercedes ausgenutzt wurde. Am Freitagmorgen schaute sich FIA-Technikchef Nikolas Tombazis das neue Konzept der Silberpfeile an, anschließend nahm Mercedes noch vor dem ersten Training einige Modifikationen vor.

Giorgio Piola

Zuvor stand die Ecke des oberen Flaps deutlich hervor

Foto: Mercedes

So entfernte man unter anderem die Ecke der Hinterkante des obersten Elementes, um sicherzustellen, dass kein Stück mehr verbotenerweise hervorsteht, wenn man von der Seite draufschaut. Das stellte die FIA zufrieden, die auch Sorge hat, dass ein beschädigter Flügel sonst die Reifen von Konkurrenten aufschlitzen könnte.  

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Mercedes bestritt anschließend mit regelkonformem Frontflügel die beiden Trainingssessions und holte sich durch Valtteri Bottas die Bestzeit.

Mit Bildmaterial von Giorgio Piola.

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Autor Norman Fischer