Flavio Briatore: Renault braucht andere Formel-1-Fahrer

Pastor Maldonado und Jolyon Palmer haben für den ehemaligen Formel-1-Teamchef Flavio Briatore nicht das Potenzial, um das neue Renault-Werksteam nach vorn zu bringen.

„Wenn sie gewinnen wollen, müssen sie die Fahrer austauschen“, sagt Briatore im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport.

Doch das sei nur eine Baustelle von vielen, um das Weltmeisterteam der Jahre 2005 und 2006 wieder zurück an die Spitze zu führen, erklärt der Italiener, der schon zu Zeiten von Michael Schumacher als Teamchef bei Renault-Vorgängerteam Benetton agierte und bis 2009 dem späteren Renault-Werksteam vorstand.

Er meint jetzt: „Renault muss alles neu aufbauen, auch das technische Team. Enstone hat einige wichtige Ingenieure verloren, in Viry-Chatillon sieht es ähnlich aus. Einfach wird es also nicht.“

Allerdings habe sich Renault für die Rückkehr zu alter Stärke genug Zeit genommen, sagt Briatore. „Drei Jahre sind viel Zeit. Doch die Formel 1 steht am Abgrund. Sie braucht ein starkes Renault-Team – und das schon vor dem Ablauf von drei Jahren.“

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Fahrer Pastor Maldonado , Jolyon Palmer
Teams Team Lotus , Renault
Artikelsorte News
Tags renault