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Formel 1 2017: Force India begräbt Hoffnung auf Top-3-Platz

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Formel 1 2017: Force India begräbt Hoffnung auf Top-3-Platz
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Jonathan Noble
13.03.2017, 18:45

Teamboss Vijay Mallya will mit seinem Formel-1-Rennstall Force India in der Formel-1-Saison 2017 einen Platz in den Top 3 der Konstrukteurswertung erreichen. Doch sein Stellvertreter Robert Fernley hält dies nicht (mehr) für realistisch.

Esteban Ocon, Force India VJM10
Robert Fernley, Sahara Force India F1, Stellvertretender Teamchef
Sergio Perez, Force India VJM10
Esteban Ocon, Force India VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Force India VJM10

Dafür hätten die Topteams der Formel 1 – Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing – im Rahmen der Testfahrten in Barcelona zu überzeugend agiert.

"Unser Hauptziel ist daher, den 4. Platz zu verteidigen", sagt Fernley. "Wir hatten ohnehin angenommen, die Top 3 wären außerhalb unserer Reichweite, sofern nicht eines dieser Teams einen größeren Fehler machen würde. Den Gefallen haben sie uns aber nicht getan."

Damit, so Fernley weiter, sei das Thema Top-3-Platzierung in der Formel 1 2017 für sein Team "erledigt".

Vielmehr müsse man als Mittelfeld-Team besorgt darüber sein, dass der Abstand zur Spitze in der Formel-1-Saison 2017 gewaltig ausfallen könnte. Haas-Teamchef Günther Steiner etwa spricht von einem Abstand von gut 1,5 Sekunden zwischen der Spitzengruppe und den Verfolgern.

Fernley stimmt dieser Einschätzung zu: "Ich halte das nicht für unrealistisch. Und dieser Abstand könnte im Saisonverlauf sogar noch anwachsen. Denn das liegt natürlich an der Budgetsituation der Topteams."

Kein Rennstall könne es dabei mit Mercedes, Ferrari oder Red Bull Racing aufnehmen, meint Fernley. "Vielleicht hätte McLaren noch die Möglichkeit, aber ohne einen ordentlichen Antriebsstrang sind auch sie verloren."

Überhaupt seien die Antriebsstränge das große Fragezeichen der Formel-1-Saison 2017, sagt Fernley. Vor allem die Schwäche von Honda sei "überraschend". Allerdings habe auch Renault "ein paar Probleme", so der stellvertretende Force-India-Teamchef.

Er glaubt: "In den frühen Rennen der Formel 1 2017 wird es darauf ankommen, ins Ziel zu fahren – mit beiden Autos."

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Autor Stefan Ehlen
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