Formel 1 2017: Halo wird neuer Cockpitschutz

Der Halo kommt. Am Freitagabend haben die Chefs der Formel 1 entschieden, 2017 eine modifizierte Version des Cockpitschutzes einzuführen. Der Aeroscreen von Red Bull Racing bleibt vorerst außen vor.

Die Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Teams und Renndirektor Charlie Whiting kam nach langer Diskussion zu dem Schluss, dass es zu spät sei, den Aeroscreen von Red Bull Racing ausgiebig genug zu testen.

Um mögliche, unvorhersehbare Komplikationen auszuschließen, sei dies aber nötig, auch wenn dieser Schutz in der Königsklasse und auch bei den Fans viel Zustimmung erhalten hat.

Bildergalerie: Der Halo

Da eine Entscheidung bis zum 1. Juli fallen muss, fanden die Verantwortlichen, dass der Halo die logische Entscheidung sei. Der Aeroscreen ist allerdings noch nicht völlig vom Tisch und könnte nach einem intensiven Testprogramm ab 2018 eingeführt werden.

Ferrari hat den Halo seit den Testfahrten in Barcelona weiterentwickelt und eine weniger klobige Lösung gefunden, die weiteren Tests unterzogen werden soll.

 

 

 

 

In der Woche nach dem Grand Prix von Aserbaidschan im Juni sollen Crashtest durchgeführt werden, um der FIA zu zeigen, dass die modifizierte Version des Halo für das kommende Jahr einsatzbereit sein kann.

Nach diesen Tests wird im Juli, vor dem Rennen im Silverstone, die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe „Technisches Reglement“ stattfinden. Dann soll die endgültige Ratifizierung des Halo unterzeichnet werden.

Mit Informationen von Jonathan Noble

 

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