Formel 1 2017: Renault plant schon für Bahrain mit großem Update

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Formel 1 2017: Renault plant schon für Bahrain mit großem Update
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: André Wiegold
03.04.2017, 11:33

Renault plant, beim Großen Preis von Bahrain den 1. Teil des großen Entwicklungsupdates einzuführen. Das F1-Team glaubt, mit diesem Update regelmäßig in den Punkten landen zu können.

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team, RS17
Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Nico Hülkenberg, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team
Helm von Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team

Renault-F1-Direktor Cyril Abiteboul sagte gegenüber Motorsport.com: "Unser Team wächst und wir haben noch einiges in der Hinterhand. In Australien hatten unsere direkten Konkurrenten, wie Toro Rosso und Force India, die Oberhand. Sie werden nicht schlafen und ebenfalls mit neuen Updates nach Bahrain reisen."

"Wir werden sehen, wer die besten neuen Teile mitbringen wird. Wir haben auf jeden Fall großes Potenzial. Wir wissen, was wir in der Pipeline haben. Es ist etwas sehr Aufregendes, das kann ich verraten. Hätten wir diese Updates schon jetzt zur Verfügung, würden wir sicher immer in den Punkten landen."

Auf die Frage, was genau Renault geplant habe, antwortete der Abiteboul: "In den kommenden 3 Rennen werden wir neue Teile einsetzen und jedes Mal werden wir schnellere Rundenzeiten erzielen können."

"Wir sind aber nicht die einzigen, die an Updates arbeiten. Es wird eine sehr enge, harte und schwierige Saison. Es muss alles perfekt laufen, damit man Fortschritte macht. Das gilt für uns, aber auch für Red Bull Racing, Ferrari und Mercedes."

Zeit auf der Strecke enorm wichtig

Der Renault-Direktor glaubt, die Zeit auf der Strecke würde in dieser Saison sehr wichtig sein. Daher könne sich das Team nicht leisten, diese Zeit zu verlieren. Gerade der Abflug von Jolyon Palmer in Australien hätte das Team zurückgeworfen.

"Ich mache Jolyon keinen Vorwurf, aber als er den Unfall hatte, ging das Rennen gerade erst richtig los", sagte Abetiboul. "Wir haben ein Auto verloren und mussten deshalb auf 50 Prozent an Daten verzichten, aus denen wir hätten lernen können."

"Diese Daten sind Gold wert, gerade im Bezug auf die neuen Reifen. Wir haben auch weniger Testrunden auf dem Konto als andere Teams. Dafür werden wir noch bezahlen müssen. Das ist natürlich etwas frustrierend, aber es war unsere eigene Schuld. Daher bauen wir jetzt auf dem auf, was wir haben."

Er fügte hinzu: "Es ist eine neue Formel 1, in der alles perfekt laufen muss. Es wird sehr schwierig, auf andere Teams aufzuholen. Selbst wenn man schneller ist, wird das nicht reichen."

"Am Freitag lief es für uns nicht optimal, weshalb auch der Samstag und auch das Rennen nicht gut verliefen. Daher mussten wir Australien ohne Punkte verlassen, auch wenn ich denke, dass wir das Potenzial hatten, Zähler zu sammeln."

Bildergalerie: Jolyon Palmer in Melbourne

"Im Mittelfeld geht es sehr eng zu. Wir wissen noch nicht genau, wo genau wir im Mittelfeld stehen, aber wir müssen uns optimal vorbereiten, wenn wir Punkte holen wollen."

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Teams Renault
Autor Jonathan Noble
Artikelsorte News