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Formel 1 Brasilien 2019: Albon Schnellster, Albon crasht

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Formel 1 Brasilien 2019: Albon Schnellster, Albon crasht
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15.11.2019, 15:33

Verregnetes erstes Training in Interlagos, Sao Paulo: Alexander Albon fährt trotz eines Crashs Bestzeit, Lewis Hamilton dreht keine gezeitete Runde

Alexander Albon hat dem ersten Freien Training zum Grand Prix von Brasilien seinen Stempel aufgedrückt - im Positiven wie im Negativen. Der Red-Bull-Pilot sicherte sich auf nasser Strecke einerseits die Bestzeit, sorgte andererseits aber mit einem Crash für das frühzeitige Ende des Trainings.

Zum kompletten Ergebnis des 1. Freien Trainings!

Sein Teamkollege Max Verstappen hatte sich gerade im Senna-S gedreht, da flog auch schon Albon in der letzten Kurve ab. Der Thailänder kam zu schnell bei dem Linksknick an, schlitterte geradeaus in die Barrieren und beschädigte dabei Nase und Vorderradaufhängung seines RB15. Ob auch das Chassis in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist nicht bekannt.

 

Albon hatte - wie einige andere Fahrer auch - für die letzten Minuten der bis dahin verregneten Session erstmals Slicks aufgezogen, sich damit aber wohl zu viel zugetraut. Seine Bestzeit von 1:16.142 Minuten bedeutete dennoch 0,551 Sekunden Vorsprung auf Valtteri Bottas (Mercedes) und 0,899 auf Charles Leclerc (Ferrari).

George Russell (11./Williams/+2,637) und Antonio Giovinazzi (15./Alfa Romeo/+3,458) waren mit je 18 Runden die fleißigsten Piloten im Feld; insgesamt fuhren nur 16 der 20 Piloten eine gezeitete Runde.

"Die Wettervorhersage für die nächsten zwei Tage ist klar: Es wird trocken bleiben. Da kannst du im Regen also nicht viel lernen", erklärt McLaren-Teamchef Andreas Seidl, dessen Fahrer Carlos Sainz (5./+1,644) zu Beginn die erste Zeit gesetzt hatte. "Trotzdem ist es wichtig, im Regen zu fahren und Routine zu sammeln."

 

Zu den vier Piloten, die keine gezeitete Runde fuhren, zählte neben Verstappen auch Weltmeister Lewis Hamilton. Der Mercedes-Fahrer begnügte sich mit drei sogenannten "Installation-Laps".

Zu den emsigsten Trainierern unter den Topstars gehörte Charles Leclerc (4./+1,143) mit 13 Runden. Der Ferrari-Pilot ging früh auf die Strecke und war auch der Erste, der sich auf Slicks versuchte.

Im Gegensatz zu anderen muss Leclerc am Saisonende keine Kilometer mehr einsparen. Bei ihm wurde nach Austin der Motor gewechselt, sodass er dieses Wochenende ohnehin um zehn Plätze nach hinten muss - aber zumindest einen frischen Motor hat ...

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Christian Nimmervoll