Formel 1 Brasilien: Schweigeminute für Terroropfer von Paris

In der Formel 1 wird es am morgigen Sonntag vor dem Start des Grand Prix von Brasilien eine Schweigeminute für die Opfer der Terrorangriffe in Paris geben.

Bei der Schweigeminute, die die FIA ursprünglich im Gedenken an Todesopfer im Straßenverkehr geplant hatte, wird nun auch der Menschen gedacht, die am Freitagabend bei den Terrorattacken in Paris ums Leben gekommen sind.

Der genaue Ablauf wird in Meetings am Samstag noch festgelegt werden.

In einer Medienrunde am Samstagvormittag in Interlagos sagte FIA-Präsident Jean Todt: „Wir hatten für morgen anlässlich des Tages der Verkehrstoten sowieso schon etwas geplant.“

„Auf unseren Straßen sterben jeden Tag 3.500 Menschen. Jeden Tag sterben 30 mal mehr Menschen als bei den Anschlägen in Paris.“

„Wir hatten eine Schweigeminute beschlossen und können das, was in Paris passiert ist, natürlich nicht ignorieren. Wir werden daher auch der Dinge gedenken, die in Paris passiert sind.“

Kein Bezug zur FIA

Todt betonte, dass es für die FIA falsch wäre, etwas außergewöhnliches zu veranstalten, nur weil ihr Hauptsitz in Paris ist.

„Es herrscht Fassungslosigkeit, Horror nach dieser Attacke in Paris, aber das könnte überall auf der Welt passieren,“ so Todt.

„Wir sind vor so einem Spektakel nur arme Beobachter. Paris ist eine der großartigsten Hauptstädte der Welt und es ist angebracht, die FIA mit diesem tragischen Vorfall in Bezug zu bringen.“

„Man kann, wenn man so ein Drama sieht, nur mitleiden und wir hoffen, dass es nie wieder passiert.“

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Brasilien
Rennstrecke Autodromo José Carlos Pace
Artikelsorte News