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Formel-1-Comeback perfekt: Fernando Alonso kehrt 2021 zu Renault zurück

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Formel-1-Comeback perfekt: Fernando Alonso kehrt 2021 zu Renault zurück
Autor:
Co-Autor: Norman Fischer

Aller guten Dinge sind drei: Fernando Alonso kehrt 2021 in die Formel 1 zurück und wird dabei zum dritten Mal in seiner Karriere für das Renault-Werksteam fahren

Die Zeichen haben sich in den vergangenen Wochen verdichtet, nun steht es ganz offiziell fest: Fernando Alonso geht in der Saison 2021 wieder in der Formel 1 an den Start! Der zweimalige Champion kehrt zu Renault zurück und wird dort an der Seite von Esteban Ocon für das Team fahren, mit dem er 2005 und 2006 seine beiden WM-Titel gewann.

"Renault ist meine Familie, meine besten Erinnerungen in der Formel 1 durch die beiden Weltmeistertitel, aber jetzt schaue ich nach vorne", kündigt der 38-Jährige an. "Voller Stolz und mit großen Gefühlen kehre ich zu dem Team zurück, das mir zu Beginn meiner Karriere eine Chance gegeben hat und mir nun die Möglichkeit gibt, auf das höchste Niveau zurückzukehren."

Alonso hatte die Königsklasse Ende 2018 verlassen, um sich anderen Projekten im Motorsport zu widmen. Ein Formel-1-Comeback hat er allerdings nie ausgeschlossen, auch wenn er stets durchblicken ließ, nur dann an einer Rückkehr interessiert zu sein, wenn er die Perspektive sehe, um Siege und weitere Titel kämpfen zu können.

 

"Meine Prinzipien und Ambitionen stimmen mit dem Projekt des Teams überein", betont er. "Ihre Fortschritte im Winter unterstreichen ihre Ziele für die Saison 2022, und ich werde meine Erfahrung mit jedem teilen - von den Ingenieuren über die Mechaniker bis zu den Teamkollegen. Das Team möchte und besitzt die Mittel, um zurück auf das Podium zu kommen - genau wie ich."

Die Aussagen legen nahe, dass Alonso auch über die Saison 2021 hinaus bei Renault bleiben könnte. Zwar sind er und Ocon erst einmal für 2021 bestätigt, im Fall von Alonso spricht Renault jedoch davon, dass der Spanier "für die kommenden Saisons" zum Team stößt - unbestimmte Mehrzahl also.

Abiteboul: Bekenntnis von Renault zur Formel 1

"Die Verpflichtung von Fernando Alonso unterstreicht das Bekenntnis von Renault zur Formel 1 und den Willen, an die Spitze des Feldes zurückzukehren", ergänzt Teamchef Cyril Abiteboul. "Er wird uns nicht nur sportlich weiterhelfen, sondern ist auch für die Marke, der er sich sehr verbunden fühlt, ein Gewinn. Aufgrund der engen Verbindung zwischen ihm, dem Team und den Fans war er die logische Wahl."

 

"Zusätzlich zu den Erfolgen der Vergangenheit ist es eine mutige gemeinsame Entscheidung und ein Projekt für die Zukunft. Seine Erfahrung und Entschlossenheit werden es uns ermöglichen, das Beste auseinander herauszuholen, um das Team zu der Klasse zu führen, welche die moderne Formel 1 verlangt", so Abiteboul weiter.

Der Teamchef ist überzeugt: "Er wird darüber hinaus in unser Team, das sehr schnell gewachsen ist, eine Kultur des Rennens und Siegens einbringen, mit der wir zusammen die Hürden überwinden werden. Gemeinsam mit Esteban wird seine Aufgabe darin bestehen, das Renault-Team bei der Vorbereitung auf die Saison 2022 unter den bestmöglichen Bedingungen zu unterstützen."

Dritter Anlauf in Enstone

Für Alonso ist es bereits die dritte Rückkehr nach Enstone. Nachdem er zunächst von 2003 bis 2006 für Renault gefahren war, kehrte er 2008 nach einer Saison bei McLaren zurück und blieb zwei weitere Jahre dort, bevor er zu Ferrari wechselte. An die großen Erfolge seiner ersten Zeit bei Renault konnte er in den beiden Jahren allerdings nicht anknüpfen.

Auch wenn der mittlerweile 38-jährige Spanier, der in wenigen Wochen 39 wird, bis heute als einer der größten Stars im Motorsport gilt, liegen seine letzten Erfolge in der Formel 1 bereits lange zurück. Seit 2014 (damals in Diensten von Ferrari) stand er in der Königsklasse nicht mehr auf dem Podium, seinen letzten Sieg holte er sogar noch 2013 (ebenfalls für Ferrari).

Fotostrecke
Liste

2001: Minardi-Cosworth PS01

2001: Minardi-Cosworth PS01
1/17

Foto: : Russell Batchelor / Motorsport Images

17 Rennen, 0 Punkte, WM-Rang 23

2003: Renault R23

2003: Renault R23
2/17

Foto: : Steve Etherington / Motorsport Images

16 Rennen, 1 Sieg, 55 Punkte, WM-Rang 6

2004: Renault R24

2004: Renault R24
3/17

Foto: : James Moy

18 Rennen, 59 Punkte, WM-Rang 4

2005: Renault R25

2005: Renault R25
4/17

Foto: : Mark Capilitan

18 Rennen, 7 Siege, 133 Punkte, Weltmeister

2006: Renault R26

2006: Renault R26
5/17

Foto: : Sutton Images

18 Rennen, 7 Siege, 134 Punkte, Weltmeister

2007: McLaren-Mercedes MP4-22

2007: McLaren-Mercedes MP4-22
6/17

Foto: : Andrew Ferraro / Motorsport Images

17 Rennen, 4 Siege, 109 Punkte, WM-Rang 3

2008: Renault R28

2008: Renault R28
7/17

Foto: : Charles Coates / Motorsport Images

18 Rennen, 2 Siege, 61 Punkte, WM-Rang 5

2009: Renault R29

2009: Renault R29
8/17

Foto: : Steven Tee / Motorsport Images

17 Rennen, 26 Punkte, WM-Rang 9

2010: Ferrari F10

2010: Ferrari F10
9/17

Foto: : Sutton Images

19 Rennen, 5 Siege, 252 Punkte, WM-Rang 2

2011: Ferrari 150° Italia

2011: Ferrari 150° Italia
10/17

Foto: : Steve Etherington / Motorsport Images

19 Rennen, 1 Sieg, 257 Punkte, WM-Rang 4

2012: Ferrari F2012

2012: Ferrari F2012
11/17

Foto: : Sutton Images

20 Rennen, 3 Siege, 278 Punkte, WM-Rang 2

2013: Ferrari F138

2013: Ferrari F138
12/17

Foto: : Andy Hone / Motorsport Images

19 Rennen, 2 Siege, 242 Punkte, WM-Rang 2

2014: Ferrari F14 T

2014: Ferrari F14 T
13/17

Foto: : Sutton Images

19 Rennen, 161 Punkte, WM-Rang 6

2015: McLaren-Honda MP4-30

2015: McLaren-Honda MP4-30
14/17

Foto: : Alastair Staley / Motorsport Images

18 Rennen, 11 Punkte, WM-Rang 17

2016: McLaren-Honda MP4-31

2016: McLaren-Honda MP4-31
15/17

Foto: : Jerry Andre / Motorsport Images

20 Rennen, 54 Punkte, WM-Rang 10

2017: McLaren-Honda MCL32

2017: McLaren-Honda MCL32
16/17

Foto: : Charles Coates / Motorsport Images

18 Rennen, 17 Punkte, WM-Rang 15

2018: McLaren-Renault MCL33

2018: McLaren-Renault MCL33
17/17

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

20 Rennen, 50 Punkte, WM-Rang 11

Alonso ist zudem bis heute der letzte Fahrer, der ein Rennen für das Renault-Werksteam gewinnen konnte. Im Oktober 2008 triumphierte er beim Großen Preis von Japan in Fuji. Renault kehrte 2016 mit einem eigenen Werksteam in die Formel 1 zurück, auf dem Podium stand man seitdem aber nie mehr. Das soll sich mit Alonso ändern.

Zählt man die Saison 2018 im Kundenteam McLaren dazu, ist es übrigens sogar schon das vierte Mal in seiner Karriere, dass Alonso für einen Rennstall mit Renault-Motoren fahren wird. Der Spanier wird 2021 Daniel Ricciardo ersetzen, der zu McLaren wechselt und dort Nachfolger von Carlos Sainz wird, der seinerseits bei Ferrari Sebastian Vettel ersetzen wird.

Mit Bildmaterial von Renault.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Ruben Zimmermann