Formel-1-Fahrer Ocon: "Alonso sieht immer noch aus wie 20"

Warum Alpine-Fahrer Esteban Ocon glaubt, dass Fernando Alonso beim Formel-1-Comeback keinerlei Startschwierigkeiten haben wird

Formel-1-Fahrer Ocon: "Alonso sieht immer noch aus wie 20"

Fernando Alonso ist wieder da. Aber wie gut ist der zweimalige Weltmeister bei seinem Comeback in der Formel 1 in der Saison 2021? Sein künftiger Teamkollege bei Alpine, Esteban Ocon, glaubt: "Fernando kann von Anfang an bei der Musik sein."

Diese These begründet Ocon auch mit der intensiven Vorbereitung, die Alonso in den vergangenen Monaten genossen hat: Alonso steuerte diverse Formel-1-Fahrzeuge von Renault bei Probefahrten und fuhr zuletzt auch den 2020er-Rennwagen beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi, im Alter von 39 Jahren.

"[All das] wird ihm dabei helfen, bereit zu sein", meint Ocon. "Auch wenn Fernando zwei Jahre nicht am Start war, er verfügt ja über sehr viel Erfahrung, und er ist fit geblieben. Er sieht immer noch aus, als wäre er 20."

Alonso mit Erfolgen abseits der Formel 1

Alonso war nach der Saison 2018 vorläufig aus der Formel 1 zurückgetreten, bestritt dann unter anderem die 24 Stunden von Le Mans und die Langstrecken-WM (WEC) für Toyota, und er gewann beides. Außerdem stellte er sich 2020 der Rallye Dakar und kam dort auf P13 der Autowertung.

Es ist auch diese Vielseitigkeit Alonsos, die Ocon "viel Respekt" vor seinem Teamkollegen abringt. Allerdings räumt Ocon ein: "Ich war eher ein Fan von Michael [Schumacher]. Das bin ich noch immer, aber Fernando und Michael sind wahrscheinlich die beiden Fahrer, die in mir die Liebe zum Motorsport entfacht haben."

Und jetzt tritt Ocon bei Alpine gegen eines seiner großen Idole an. Ob er gegen Alonso bestehen kann? Ocon wähnt sich im Aufwind: "Natürlich will ich stark auftreten und an meine Form vom Ende der vergangenen Saison anknüpfen. Da war ich besser als zu Saisonbeginn."

Ocon steigert sich gegen Ricciardo

Tatsächlich hat sich Ocon im Vergleich zu seinem letztjährigen Renault-Teamkollegen Daniel Ricciardo vor allem im Qualifying gesteigert. Anfangs betrug sein Rückstand mehrfach über drei Zehntelsekunden, im letzten Saisondrittel war er nur noch knapp dahinter.

Und 2021 habe er eine viel bessere Ausgangsbasis, betont Ocon: "Nachdem ich ein Jahr mit dem Team gearbeitet habe, weiß ich, was ich zu erwarten habe. Und das Team weiß, was ich brauche. Ich werde also viel besser vorbereitet sein, das ist ganz klar. Fernando wird aber ein harter Gegner sein."

Mit Bildmaterial von Renault.

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