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Formel 1 Hockenheim 2019: Ferrari meistert die Hitze am besten

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Formel 1 Hockenheim 2019: Ferrari meistert die Hitze am besten
Autor:
26.07.2019, 14:30

Ferrari hat sich in der Hitze von Hockenheim die Bestzeit gesichert und Mercedes geschlagen - Unfall von Pierre Gasly sorgt für Unterbrechung

Ferrari hat sich im brütend heißen Hockenheim gleich die doppelte Bestzeit gesichert. Bei bis zu 38 Grad Lufttemperatur sicherte sich Charles Leclerc mit 1:13.449 Minuten die schnellste Zeit vor Teamkollege Sebastian Vettel, dem 0,124 Sekunden auf den Monegassen fehlten. Zumindest konnten sich die Roten am Freitag beide Trainingsbestzeiten holen.

Ergebnis: 2. Training in Hockenheim

Mercedes sah lediglich auf härteren Reifen stark aus und konnte gleich auf den ersten Runden das Tempo bestimmen. Als es jedoch auf die Soft-Reifen ging, fehlte den Silberpfeilen das Tempo: Lewis Hamilton konnte das mit Rang drei (+0,146 Sekunden) noch einigermaßen kaschieren, doch Valtteri Bottas fehlten als Viertem bereits 0,662 Sekunden.

Auch bei den Longruns konnten die bislang so dominanten Mercedes nicht ganz so überzeugende Zeiten liefern wie bislang in dieser Saison. Das muss aber für den Sonntag nichts heißen, denn aufgrund der Bedingungen gelten die Longruns heute als nicht sonderlich relevant.

 

Denn während Teams, Fahrer und Fans heute bei fast 40 Grad schwitzten, soll es am Samstag und am Sonntag deutlich kühler werden. Dann werden lediglich etwas mehr als 20 Grad Celsius erwartet, zudem könnte es Regen geben, was die Erkenntnisse vom Freitag deutlich einschränken würde.

Ein weiteres Hindernis war eine längere Unterbrechung eine Viertelstunde vor Schluss: Pierre Gasly flog in der Zielkurve mit seinem Red Bull ab und krachte in die Streckenbegrenzung. Der Franzose hatte die Kontrolle über seinen Boliden verloren und war beim Korrigieren von der Strecke gerauscht.

Ihm selbst ist nichts passiert, seinem Standing bei Red Bull dürfte das aber nicht geholfen haben. Gasly hat seine Medientermine nach dem Abflug abgesagt. "Er hat das Auto schlicht verloren", erklärt Motorsport-Konsulent Helmut Marko. "Erst einmal geht es uns darum, das Auto zu reparieren. Das klappt schon, doch allmählich gehen uns die Teile aus. Das ist ein Problem."

Auch ohne den Unfall wäre der Red-Bull-Pilot in Hockenheim nur auf Rang 15 gefahren - kein Ruhmesblatt. Auch Teamkollege Max Verstappen wurde mit 0,684 Sekunden Rückstand nur Fünfter. Es scheint, dass Red Bull somit noch Arbeit vor sich hat - zumal Verstappen zwischenzeitlich wieder über einen Leistungsverlust klagte. Doch Marko macht sich keine Sorgen: "Das Ergebnis zeigt nicht unser wahres Potenzial", betont er.

Fotostrecke
Liste

Mercedes W10: Frontpartie

Mercedes W10: Frontpartie
1/21

Foto: : Mercedes AMG

Mercedes W10: Frontflügel

Mercedes W10: Frontflügel
2/21

Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10: Luftleitbleche

Mercedes W10: Luftleitbleche
3/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W10: Windabweiser

Mercedes W10: Windabweiser
4/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W10: Kühlöffnungen

Mercedes W10: Kühlöffnungen
5/21

Foto: : Giorgio Piola

Williams FW42: Windabweiser

Williams FW42: Windabweiser
6/21

Foto: : Giorgio Piola

Red Bull RB15: Kühlöffnung an der Motorhaube

Red Bull RB15: Kühlöffnung an der Motorhaube
7/21

Foto: : Giorgio Piola

Racing Point RP19: Windabweiser

Racing Point RP19: Windabweiser
8/21

Foto: : Giorgio Piola

Alfa Romeo C38: Vorderradaufhängung

Alfa Romeo C38: Vorderradaufhängung
9/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Alfa Romeo C38: Windabweiser

Alfa Romeo C38: Windabweiser
10/21

Foto: : Giorgio Piola

Haas VF-19: Heckflügel

Haas VF-19: Heckflügel
11/21

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Frontflügel

Ferrari SF90: Frontflügel
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Bremskühlung vorne

Ferrari SF90: Bremskühlung vorne
13/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Windabweiser

Ferrari SF90: Windabweiser
14/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Windabweiser

Ferrari SF90: Windabweiser
15/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Luftleitbleche

Ferrari SF90: Luftleitbleche
16/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Luftleitbleche

Ferrari SF90: Luftleitbleche
17/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Betankungsvorrichtung

Ferrari SF90: Betankungsvorrichtung
18/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Unterboden

Ferrari SF90: Unterboden
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Diffusor

Ferrari SF90: Diffusor
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Auspuff

Ferrari SF90: Auspuff
21/21

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Best of the Rest wurde heute überraschend Romain Grosjean, der trotz seiner Melbourne-Spec des Haas auf Rang sechs fahren konnte vor Lance Stroll (Racing Point) und Kimi Räikkönen (Alfa Romeo).

Nico Hülkenberg (Renault) wurde vor Sergio Perez (Racing Point) Neunter, musste die Session aber bereits vorzeitig beenden. Er meldete Probleme, sein Auto ging zudem einmal am Ende der Boxengasse aus. Renault untersucht die Ursache und will das bis morgen in den Griff bekommen.

Auch bei Carlos Sainz (11./McLaren) gab es Schwierigkeiten: Zwei Minuten vor Ende der Session meldete er, dass sein Bremspedal versagt hat. Der Spanier fuhr an die Box und stellte sein Fahrzeug aus Sicherheitsgründen ab.

Dahinter verlebten die Toro Rosso von Daniil Kwjat (12.) und Alexander Albon (14.) einen unauffälligen Tag, dazwischen schob sich der Renault von Daniel Ricciardo (13.).

Lando Norris (16./McLaren), Antonio Giovinazzi (17./Alfa Romeo) und Kevin Magnussen (18./Haas) landeten außerhalb ihrer Wunschvorstellungen, ganz hinten waren wieder einmal die beiden Williams von George Russell (19.) und Robert Kubica (20.) zu finden. Ihr Abstand zum Vorletzten: stolze 1,4 Sekunden!

Vor allem der Pole hatte große Probleme und blieb zunächst lange in der Box, weil Teile von seinem Williams fielen. "Es ist jetzt das zweite Wochenende in Folge, dass am Auto bei jedem Versuch etwas kaputt geht", ärgert er sich.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Hockenheim
Subevent 2. Training
Autor Norman Fischer