Formel 1 in Hockenheim: Kompromiss bei Streckenlimit in Kurve 1

Nach Beschwerden der Fahrer nach den Freitagstrainings hat die FIA hat einem Kompromiss zugestimmt, wie die Streckenlimits in Kurve 1 auf dem Hockenheimring eingehalten werden müssen.

Das Thema Streckenlimits nimmt kein Ende. Nachdem die Strategiegruppe die Grenzen am Donnerstag „abgeschafft“ und Charlie Whiting sie am Freitag bedingt – in Kurve 1 – wieder eingeführt hatte, gibt es nun die nächste Änderung.

Die Fahrer dürfen sich zwar weiterhin nur drei Schnitzer leisten, die Sensoren werden aber weiter entfernt vom Streckenrand montiert, sodass die Fahrer die gesamten Randsteine mit benutzen dürfen und die Autos nicht mit mindestens zwei Rädern auf der Piste blieben müssen.

In einer Erklärung, die FIA-Renndirektor Charlie Whiting am Samstagvormittag an die Teams ausgab, steht unter anderem, dass „der äußere Rand des Randsteins, d.h. der Rand, der am weitesten von der Strecke entfernt ist, das Streckenlimit sein soll.“

„Die Leistung des Fahrers, der mit einem Teil des Autos über dieses Limit hinausfährt, wird untersucht werden, um herauszufinden, ob er sich dadurch einen Vorteil verschafft hat.“

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Ob Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mit der jüngsten Entscheidung zu tun hat, wurde nicht bekannt. Einige Mitglieder der Strategiegruppe wendeten sich am Samstag an den 85-Jährigen.

„Wir haben in der Strategiegruppe besprochen, dass wir versuchen wollen, ein „wildes“ Wochenende zu haben, weil diese Strecke adäquate Auslaufzonen hat“, sagte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene.

„Dann haben sie aber jeden notiert, der über die weißen Linien gefahren ist, so, als ob wir uns gestern nicht geeinigt hätten. Also sind wir zu Bernie gegangen.“

Mit Informationen von Jonathan Noble

 

 

 

 
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Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Deutschland
Rennstrecke Hockenheimring
Artikelsorte News
Tags hockenheim, streckenlimits