Formel 1 in Hockenheim: Kompromiss bei Streckenlimit in Kurve 1

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Formel 1 in Hockenheim: Kompromiss bei Streckenlimit in Kurve 1
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
30.07.2016, 09:30

Nach Beschwerden der Fahrer nach den Freitagstrainings hat die FIA hat einem Kompromiss zugestimmt, wie die Streckenlimits in Kurve 1 auf dem Hockenheimring eingehalten werden müssen.

Kurve 1
Bernie Ecclestone
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12
Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM09
Fernando Alonso, McLaren MP4-31
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Esteban Gutierrez, Haas F1 Team VF-16
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR11, blockiert ein Rad beim Bremsen
Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16
Marcus Ericsson, Sauber C35
Valtteri Bottas, Williams FW38
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-16
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W07 Hybrid

Das Thema Streckenlimits nimmt kein Ende. Nachdem die Strategiegruppe die Grenzen am Donnerstag „abgeschafft“ und Charlie Whiting sie am Freitag bedingt – in Kurve 1 – wieder eingeführt hatte, gibt es nun die nächste Änderung.

Die Fahrer dürfen sich zwar weiterhin nur drei Schnitzer leisten, die Sensoren werden aber weiter entfernt vom Streckenrand montiert, sodass die Fahrer die gesamten Randsteine mit benutzen dürfen und die Autos nicht mit mindestens zwei Rädern auf der Piste blieben müssen.

In einer Erklärung, die FIA-Renndirektor Charlie Whiting am Samstagvormittag an die Teams ausgab, steht unter anderem, dass „der äußere Rand des Randsteins, d.h. der Rand, der am weitesten von der Strecke entfernt ist, das Streckenlimit sein soll.“

„Die Leistung des Fahrers, der mit einem Teil des Autos über dieses Limit hinausfährt, wird untersucht werden, um herauszufinden, ob er sich dadurch einen Vorteil verschafft hat.“

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Ob Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mit der jüngsten Entscheidung zu tun hat, wurde nicht bekannt. Einige Mitglieder der Strategiegruppe wendeten sich am Samstag an den 85-Jährigen.

„Wir haben in der Strategiegruppe besprochen, dass wir versuchen wollen, ein „wildes“ Wochenende zu haben, weil diese Strecke adäquate Auslaufzonen hat“, sagte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene.

„Dann haben sie aber jeden notiert, der über die weißen Linien gefahren ist, so, als ob wir uns gestern nicht geeinigt hätten. Also sind wir zu Bernie gegangen.“

Mit Informationen von Jonathan Noble

 

 

 

 
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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Ort Hockenheimring
Autor Jonathan Noble
Artikelsorte News