Formel 1 in Monaco: Jenson Button nur knapp von losem Gullydeckel verfehlt

McLaren-Pilot Jenson Button hatte im ersten Freien Training in Monaco gute Schutzengel. Wie sich erst später herausstellte, traf ein loser Gullydeckel glücklicherweise nur den Frontflügel seines Autos.

Bildergalerie: Grand Prix von Monaco

Offenbar hatte sich der Deckel leicht gelöst, als Nico Rosberg darübergefahren war und den Reifenschaden am Mercedes verursacht und anschließend Jenson Buttons McLaren getroffen.

Wodurch der Schaden am McLaren ausgelöst wurde, wurde erst klar, als die ersten Fotos in den sozialen Medien auftauchten. Der Brite selbst hatte über Funk erklärt, er habe nichts bemerkt.

 

Formel-1-Renndirektor Charlie Whiting begutachtete die Stelle nach dem Training und forderte die Streckenverantwortlichen auf, den Deckel vor dem zweiten Freien Training am Nachmittag fest auf dem Abfluss zu verschweißen.

Schon 2010 hatte sich während des Rennens ein Gullydeckel gelöst und einen Reifenschaden an Rubens Barrichellos Williams ausgelöst.

 

Der herumfliegende Gullydeckel wird sicher auch die Debatte um einen Cokpitschutz neu anfachen, der die Fahrer vor Verletzungen durch derartige Gefahren schützen könnte.

Mit Informationen von Jonathan Noble

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