Formel 1 in Sochi: Nico Rosberg führt Mercedes-Doppelerfolg an

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Formel 1 in Sochi: Nico Rosberg führt Mercedes-Doppelerfolg an
01.05.2016, 15:38

Viertes Rennen, vierter Sieg: Mercedes-Fahrer Nico Rosberg dominierte auch beim Großen Preis von Russland das Geschehen und reist mit einem WM-Vorsprung von 43 Punkten aus Sochi ab.

Start: Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team W07, führt
Startcrash mit Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12, Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB12, und Sergio Perez, Sahara Force India F1 VJM09
Startcrash mit Marcus Ericsson, Sauber C35, Rio Haryanto, Manor Racing MRT05, Esteban Gutierrez, Haa
Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM09, Jenson Button, McLaren MP4-31, und Jolyon Palmer, Rena
Esteban Gutierrez, Haas F1 Team VF-16, und Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM09, crashen in
Daniil Kvyat, Red Bull Racing RB12, fährt auf Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, auf
Podium: Sieger Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 Team, 2. Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team, 3. Kimi
Der Force India F1 VJM09 von Nico Hülkenberg
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W07
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 Team W07, und Felipe Massa, Williams FW38
Sebastian Vettel, Ferrari
Esteban Gutierrez, Haas F1 Team VF-16, und Nico Hülkenberg, Sahara Force India F1 VJM09, crashen in
Valtteri Bottas, Williams FW38, und Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Startcrash mit Marcus Ericsson, Sauber C35, und Rio Haryanto, Manor Racing MRT05
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

„Ein fantastisches Wochenende“, sagt Rosberg, der bei der vierten Station der Formel-1-Saison 2016 einen souveränen Start-Ziel-Erfolg von der Pole-Position aus erzielte und nun bereits 100 WM-Zähler für sich verbuchen kann. Besser geht es nicht.

Der Große Preis von Russland in der Chronologie

Das muss auch Rosbergs Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton anerkennen. Er beschloss den Russland-Grand-Prix von Startplatz zehn kommend auf dem guten zweiten Platz und hielt den Schaden für seine eigenen WM-Ambitionen somit in Grenzen.

Bildergalerie: Die Startkollision in Sochi

„Die Punkte sind gut“, sagt Hamilton“, aber ich hätte gewinnen können. Das Tempo war da.“ Doch wie schon öfter in diesem Jahr hatte Hamilton technische Probleme, die ihn sowohl im Qualifying als auch im Rennen deutlich beeinträchtigten.

 

Immerhin: Es reichte trotz allem, um vor Ferrari zu bleiben. Kimi Räikkönen wurde Dritter in Sochi und meint nur: „Das ist nicht, was wir erreichen wollen. Wir waren einfach nicht schnell genug.“

Räikkönens Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel und dessen deutscher Landsmann Nico Hülkenberg (Force India) kamen indes fast gar nicht zum Fahren: Vettel wurde noch in den ersten Kurven zweimal von Daniil Kvyat (Red Bull Racing) touchiert und schied nach einem Crash noch in der ersten Runde aus.

Hülkenberg wiederum wurde das Opfer einer Erstrundenkollision und kam nicht mal über die zweite Kurve hinaus. Besonders bitter: Es war sein 100. Start in der Formel-1-WM.

Auch für den vierten Deutschen, Pascal Wehrlein, gab es kein Happyend: Nach technischen Problemen beim Boxenstopp wurde der Manor-Fahrer als 18. und Letzter gewertet.

Besser lief es da schon für Williams, die mit Valtteri Bottas und Felipe Massa auf die Positionen vier und fünf fuhren. Fernando Alonso und Jenson Button bescherten McLaren-Honda die Plätze sechs und zehn, während auch Kevin Magnussen (Renault), Romain Grosjean (Haas) und Sergio Perez (Force India) punkteten.

 

Nichts zu holen gab es für das Sauber-Team aus der Schweiz. Marcus Ericsson und Felipe Nasr kamen in Russland nicht über die Ränge 14 und 16 hinaus.

Auch Red Bull Racing dürfte enttäuscht aus Sochi abreisen: Nach den Tumulten der ersten Runde wurde Daniel Ricciardo nur Elfter. Übeltäter Kvyat, der Vettel abgeschossen hatte, kam nach einer Stop-and-Go-Strafe vor heimischem Publikum nur auf Position 17 über die Linie.

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