Formel 1 in Spa. Sebastian Vettel erklärt Wutausbruch am Funk

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel verlor unmittelbar nach dem Qualifying zum Grand Prix von Belgien in Spa die Fassung – Erklärung des Wutausbruchs in Richtung der Crew.

Mit zwei Zehntelsekunden Rückstand auf seinen Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen fuhr Sebastian Vettel im Qualifying zum Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps auf den vierten Startplatz. Während sich Räikkönen rückblickend über einen Fahrfehler in der letzten Schikane ärgert, hatte Vettel an dieser Stelle der 7,004 Kilometer langen "Ardennen-Achterbahn" andere Sorgen.

"Es ist die letzte Kurve. Ich habe null Grip an der Hinterachse, obwohl ich beim Reinfahren überhaupt nicht attackiere", beschwerte sich Vettel im Anschluss an das dritte Qualifying-Segment (Q3) noch über Funk bei der Ferrari-Crew.

In seiner Medienrunde nach dem Qualifying erklärt Vettel seinen Wutausbruch: "Ich hatte nicht den Grip, den ich erwartet hatte. Ich fand, dass ich für die letzte Kurve eine saubere Linie gewählt habe, um mit guter Traktion herausbeschleunigen zu können. Doch als ich aufs Gas stieg, drehten die Räder stark durch."

"Ich war ein bisschen aufgebracht, denn ich hatte mir mehr ausgerechnet und konnte keinen Vorteil daraus ziehen, dass ich in Vorbereitung auf den Kurvenausgang Tempo weggenommen hatte", so Vettel. Mit etwas zeitlichem Abstand zu seinem Wutausbruch führt der Ferrari-Pilot die Haftungsprobleme auf die hohen Temperaturen zurück.

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Belgien
Rennstrecke Spa-Francorchamps
Fahrer Sebastian Vettel
Teams Ferrari
Artikelsorte News
Tags ausraster, belgiens, f1, ferrari, funk, spa, spa-francorchamps, vettel