Formel 1 in Ungarn: Die FIA passt die Regeln für den Boxenfunk an

Die Formel-1-Teams haben für den Großen Preis von Ungarn neue Regularien zur Kommunikation mit dem Fahrer per Funk erhalten. So soll sich ein Ereignis, wie es in Silverstone stattgefunden hat, nicht wiederholen.

Aufgrund der Missachtung des Funkverbots hat Mercedes-Pilot Nico Rosberg beim Großen Preis von Großbritannien eine 10-Sekunden-Strafe erhalten und somit den zweiten Platz verloren.

Die Grundinformation über das technische Problem, die das Team an Rosberg weitergab, war von der Rennleitung abgesegnet. Jedoch gab Mercedes zu viele Anweisungen an den Piloten, sodass die Offiziellen eine Strafe aussprachen. 

Anderen Teams war es hingegen verboten worden, ihre Fahrer auf kritische Probleme mit dem Bremssystem hinzuweisen. Dies kritisierte Force India immens. 

Die Konsequenz aus der Übertretung der Regel schafft für die Teams die Möglichkeit, eine Strafe zu riskieren, wenn diese einen geringeren Einfluss auf das Rennergebnis hat als der technische Defekt.

Um diesem Szenario entgegenzuwirken, hat der Automobil-Weltverband (FIA) neue Regularien für den Boxenfunk verhängt. Von nun an muss ein Team, wenn es seinem Piloten einen technischen Defekt meldet, zusätzlich die Anweisung erteilen, an die Box zu kommen.

Bildergalerie: Die Formel 1 gastiert in Silverstone

So entsteht automatisch eine immense Zeitstrafe für den Piloten und die Rennleitung muss nicht weiter eingreifen.

In einer Mitteilung der FIA heißt es: „Wird der Fahrer auf ein Problem am Fahrzeug hingewiesen, muss das Team ihn an die Box holen, um den Defekt zu beheben oder das Fahrzeug aus dem Rennen zu nehmen.“

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Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Ungarn
Rennstrecke Hungaroring
Fahrer Nico Rosberg
Teams Mercedes , Force India
Artikelsorte News
Tags boxenfunk, formel 1, mercedes, ungarn