Formel 1 Mexiko 2018: Verstappen siegt, Hamilton ist Weltmeister

Max Verstappen gewinnt den Großen Preis von Mexiko 2018 - Daniel Ricciardo gibt beim Start alles aus der Hand - Lewis Hamilton reicht Platz zwei zum WM-Titel

Formel 1 Mexiko 2018: Verstappen siegt, Hamilton ist Weltmeister

Es war nur noch eine Formalität, doch jetzt ist es unter Dach und Fach: Mercedes-Pilot Lewis Hamilton ist Formel-1-Weltmeister 2018! Der Brite wurde beim Großen Preis von Mexiko 2018 Fünfter. Den WM-Titel erhielt er automatisch, da Max Verstappen (Red Bull) das Rennen gewann. und Sebastian Vettel (Ferrari). Polesetter Daniel Ricciardo (Red Bull) kam nicht über einen enttäuschenden vierten Platz hinaus.

Der Australier büßte die Chance auf den Sieg schon beim Start ein: Etwas optimistisch auf dem Gas, drehten die Hinterreifen zu stark durch und binnen weniger Meter waren sowohl Verstappen als auch Hamilton vorbei. Er hing fortan hinter dem Mercedes-Piloten fest, kam aber nicht einmal in DRS-Distanz. 

Im Gegenteil: Nach dem ersten Boxenstopp, den Vettel sechs Runden später als Hamilton und fünf Umläufe später als Ricciardo einlegte, holte rasch auf. Er brachte Ricciardo um einen Podiumsplatz, als dieser gerade im Verkehr feststeckte, und ging nach 39 Runden auch an Hamilton vorbei, der sich nicht stark wehrte.

Die Mercedes-Piloten fielen im Laufe des Rennens mit großen Reifenproblemen auf die Positionen fünf und sechs zurück. An der Spitze gewann das Rennen eine neue Dynamik, als Vettel, Verstappen und die beiden Mercedes ein zweites Mal an die Box kamen, Ricciardo jedoch draußen blieb. Doch im Kampf mit Vettel warf sein Red Bull plötzlich Rauchschwaden. Zehn Runden vor Schluss hatte der Australier Feierabend - sein sechster Ausfall in elf Rennen.

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Somit hatte Vettel auf Platz zwei freie Fahrt und Räikkönen erbte den letzten Podiumsplatz. Hamilton wurde Vierter gefolgt von Bottas, der sogar drei Stopps einlegte.

Jenseits der drei Topteams fuhr Nico Hülkenberg (Renault) einen ungefährdeten sechsten Platz als "Best of the Rest" ein, gefolgt von Charles Leclerc (Sauber), Überraschungsmann Stoffel Vandoorne (McLaren), Marcus Ericsson (Sauber) und Pierre Gasly (Toro Rosso). Bitter für Renault: Carlos Sainz lag ebenfalls auf Punktekurs, schied aber nach 31 Runden mit technischem Defekt aus.

Gleiches gilt auch für Lokalmatador Sergio Perez (Force India). Die alternativ-Strategie hätte aufgehen können, als er in der von Sainz aufgelösten VSC-Phase stoppte. Doch zur Enttäuschung der zahlreichen Zuschauer musste er sein Heimspiel kurz nach Rennhälfte mit Technikproblemen beenden.

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