Formel 1: Schon im Herbst wieder Rennen mit Zuschauern?

Formel-1-Boss Chase Carey wünscht sich alsbald wieder Rennen vor Zuschauern und visiert den Herbst dafür an: Einschränkung aber sehr wahrscheinlich

Formel 1: Schon im Herbst wieder Rennen mit Zuschauern?

Die Formel 1 möchte so früh wie möglich wieder mit Zuschauern fahren, wenn auch vorerst mit einer verringerten Kapazität. Das stellt Formel-1-Boss Chase Carey gut einen Monat vor dem geplanten Saisonauftakt in Österreich in Aussicht. Die gestern vorgestellten acht Rennen in Europa werden definitiv als Geisterrennen ausgetragen werden, doch danach sind Fans an der Strecke nicht ausgeschlossen.

"Fans sind unglaublich wichtig", betont Carey in einem Videointerview der Formel 1. "In vielerlei Hinsicht fahren wir für die Fans, von daher hätten wir gerne welche bei den Events dabei", sagt er. Allerdings dürfe man dabei nicht die notwendigen Sicherheitsaspekte außer Acht lassen. Daher werde man Fans erst zulassen, wenn man es für sicher genug hält.

Anvisiert sind die Rennen im Herbst, in denen man die Tore wieder für die Zuschauer öffnen könnte. "Es wird vielleicht nicht so sein, dass die Tribünen bis zum Anschlag gefüllt sind, sondern eher mit einer begrenzten Kapazität."

Doch erst einmal soll die Formel 1 im Juli überhaupt wieder starten. Für Carey ist das der richtige Zeitpunkt, denn er erkennt, dass ein Großteil der Welt sich wieder zurück in die Normalität sehnt. "Und wir sind nicht alleine. Andere Sportarten beginnen auch wieder und andere Gesellschaftsbereiche beginnen sich zu öffnen", sagt er.

Die Formel 1 hat gestern einen Kalender für die ersten acht Rennen in Europa veröffentlicht. Dieser sieht Rennen in Österreich, Ungarn, Großbritannien, Spanien, Belgien und Italien vor.

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Formel-1-Liveticker: Berger über Vettel-Zukunft: "Kann nur die DTM geben"
Vorheriger Artikel

Formel-1-Liveticker: Berger über Vettel-Zukunft: "Kann nur die DTM geben"

Nächster Artikel

Mercedes: FIA glaubte nicht an erfolgreiche DAS-Lösung

Mercedes: FIA glaubte nicht an erfolgreiche DAS-Lösung
Kommentare laden