Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
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Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Formel-1-Technik 2020: Die Updates beim Test in Barcelona (2)

Updates und Neuerungen an den Formel-1-Autos aus der zweiten Testwoche in Barcelona, dokumentiert von Motorsport Images und erklärt von Giorgio Piola

Williams FW43
Williams FW43
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Zur zweiten Testwoche ist Williams mit einem neuen Frontflügel angereist. Neu an dieser Version sind zum Beispiel die kleinen Einschnitte auf der Innenseite der Flaps. Verändert wurde auch die Geometrie des obersten Flaps.

Foto: : Giorgio Piola

Alfa Romeo C39
Alfa Romeo C39
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Auch Alfa Romeo probiert in dieser Woche einen neuen Frontflügel aus. In der neuen Variante fällt der oberste Flap ein bisschen flacher aus als bisher. Insgesamt ist der Frontflügel bei Alfa Romeo eine Evolution des Vorjahresdesigns.

Foto: : Giorgio Piola

Alfa Romeo C39
Alfa Romeo C39
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Die vordere Bremskühlung von Alfa Romeo. Die Lufteinlässe sind gleich mehrfach unterteilt. Kleine Streben direkt an den Öffnungen sollen verhindern, dass Gummiabrieb oder Trümmerteile in das Gehäuse eindringen und es verstopfen.

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Alfa Romeo C39
Alfa Romeo C39
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Eine Nahaufnahme des Heckflügels am Alfa Romeo C39. Die neue, wuchtige Schwanenhals-Aufhängung fällt sofort auf.

Foto: : Giorgio Piola

Alfa Romeo C39
Alfa Romeo C39
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Ein anderer Blickwinkel auf den Heckflügel. Gut erkennbar ist, wie die Luft auf der Unterseite des Flügels "freie Bahn" hat, weil die Schwanenhals-Halterung nur auf der Oberseite des Hauptprofils ansetzt.

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000
Ferrari SF1000
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Eine Detailaufnahme der vorderen Aufhängung am SF1000 und der Federung des Fahrzeugs an der Vorderachse.

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF1000
Ferrari SF1000
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Hier ist die vordere Bremshalterung am Ferrari zu sehen. Sie ist so geformt, dass möglichst viel Luft um die Bremstrommel strömen kann.

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000
Ferrari SF1000
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Interessant am Ferrari-Unterboden ist das kleine Winglet unmittelbar vor dem Hinterrad. Mit solchen kleinen Luftleitblechen oder auch Schlitzen im Unterboden versuchen die Teams, die an den Hinterrädern entstehenden Luftverwirbelungen zu minimieren, damit der Diffusor bestmöglich angeströmt wird.

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF1000
Ferrari SF1000
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Der Ferrari SF1000 fuhr zu Beginn der zweiten Testwoche mit einer veränderten Motorhaube. Was daran neu ist? Die Finne ist größer als bisher. Außerdem wurde der Bereich rund um die Kühlöffnung modifiziert. Die Öffnung an sich ist kleiner gehalten.

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF1000
Ferrari SF1000
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Ferrari testet in Barcelona auch einen veränderten Heckflügel. Der neue Heckflügel generiert weniger Abtrieb, reduziert allerdings den Luftwiderstand. Das Hauptprofil ist leicht gewölbt, wie man das schon aus der jüngeren Vergangenheit kennt.

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF1000
Ferrari SF1000
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Weil die Motorhaube abgenommen ist, können wir hier einen Blick werfen auf den Ferrari-Antriebsstrang, Zusatzaggregate und Kühlluftzuführungen.

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF1000
Ferrari SF1000
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Ähnliches Bild, anderer Fokus: Unterhalb des Heckflügels ist der Ferrari-Auspuff zu erkennen. Im Gegensatz zu anderen Teams nutzt Ferrari nur ein Hauptabgasrohr.

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Red Bull RB16
Red Bull RB16
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Aus der Vogelperspektive wird deutlich, wie Red Bull den Cockpitschutz Halo mittels sogenannter Flow-Vis-Farbe untersucht. Der Farbverlauf bildet den Strömungsverlauf der Luft über dem Schutzbügel nach und lässt so weitere Rückschlüsse auf die Gesamtaerodynamik zu.

Foto: : Franco Nugnes

Red Bull RB16
Red Bull RB16
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In diesem Bild ist zu sehen, dass ein bisschen Flow-Vis-Farbe vom Halo bis nach hinten auf den Heckflügel getropft ist.

Foto: : Franco Nugnes

Renault R.S.20
Renault R.S.20
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Diese Nahaufnahme zeigt zwei kleine Öffnungen in der Frontpartie des R.S.20. Hier kann Luft eintreten und an anderer Stelle, wo sie aerodynamische Vorteile bringt, wieder ausgelassen werden.

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Renault R.S.20
Renault R.S.20
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Die Frontpartie des Renault ohne Nase und Frontflügel. Besonders bemerkenswert ist, wie hoch Querlenker und Lenkung am Chassis angebracht sind.

Foto: : Giorgio Piola

Renault R.S.20
Renault R.S.20
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Renault hat seinen Rennwagen gleich mit diversen Sensoren ausgerüstet. Sowohl hinter den Vorderrädern als auch vor den Hinterrädern sind große Aufbauten zu erkennen, mit denen der Rennstall wichtige Strömungsdaten sammeln will.

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL35
McLaren MCL35
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McLaren probiert in der zweiten Testwoche eine modifizierte Form seines Diffusors aus. Das neue Exemplar weist am äußeren Rand mehr Rundungen auf. Die oberen Flaps sind steil eingestellt und wirken dadurch fast wie Gurney-Kanten.

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL35
McLaren MCL35
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In diesem Foto ist gut zu erkennen, wie ausladend die Sensorengitter an den Formel-1-Autos sein können, hier am Beispiel des McLaren MCL35.

Foto: : Zak Mauger / Motorsport Images

Mercedes W11
Mercedes W11
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Wieder andere Sensoren nutzt Mercedes: Die Messgeräte sind am Heckflügel installiert und tragen Daten von hinter der Hinterachse zusammen.

Foto: : Zak Mauger / Motorsport Images

Mercedes W11
Mercedes W11
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So hat Mercedes überprüft, ob sich der Frontflügel am W11 innerhalb der zulässigen Toleranzen verformt: Eine an der Frontpartie montierte Kamera filmt die Endplatte des Frontflügels, wo drei Aufkleber in Zielflaggen-Optik angebracht sind. Diese Aufkleber dienen als Referenz für die Bewegung des Frontflügels.

Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W11
Mercedes W11
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Die Rückansicht des aktuellen Mercedes-Lenkrads. Hier ist gut zu sehen, dass die neue zweiaxiale Lenkung (DAS) mehr mit der Lenkstange als mit dem Lenkrad an sich zu tun hat.

Foto: : Zak Mauger / Motorsport Images

Haas VF-20
Haas VF-20
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Wir sehen die Luftleitbleche unterhalb der Nase des aktuellen Haas-Boliden. Sie sind weniger komplex als im Vorjahr. Es fehlen nämlich die senkrechten Streben, die 2019 daran befestigt waren.

Foto: : Giorgio Piola

Haas VF-19
Haas VF-19
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Zum Vergleich: So sahen die Luftleitbleche an der gleichen Stelle beim Vorjahresauto aus.

Foto: : Giorgio Piola

Haas VF-20
Haas VF-20
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T-Flügel und Heckflügel am Haas VF-20. Auffällig sind die Streben, die als Abstandshalter zwischen den beiden Flügelprofilen angebracht sind: Sie münden jeweils in V-Form in die obere Abschlusskante des Heckflügels.

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Racing Point RP20
Racing Point RP20
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Die auffälligen Knubbel zu beiden Seiten der Airbox des Racing Point RP20 sind Kamerahalterungen. Das Team fertigt während der Fahrt thermische Aufnahmen aller Räder an, um den Reifenverschleiß nachvollziehen zu können.

Foto: : Zak Mauger / Motorsport Images

Racing Point RP20
Racing Point RP20
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Wer hier genau hinschaut, erkennt die geriffelte Oberfläche der Felge von Racing Point. Davon verspricht sich das Team eine bessere Ableitung der Hitze nach außen.

Foto: : Giorgio Piola

Ein neuer Frontflügel bei Alfa Romeo, ein neuer Heckflügel bei Ferrari: Mehrere Teams sind mit veränderten Fahrzeugen in die zweite Woche der Formel-1-Testfahrten in Barcelona gestartet. Unsere Fotografen-Kollegen von Motorsport Images und Technikexperte Giorgio Piolo dokumentieren und erklären die diversen Neuerungen.

Teilweise haben die Rennställe ihre bisherigen Designs nur im Detail überarbeitet, in manchen Fällen ist auch die "Verwandtschaft" zum Vorjahresauto noch gut erkennbar – oder eben nicht mehr.

So oder so: Es tut sich einiges an den Rennwagen, zumal nur noch wenige Teststunden auf der Strecke zur Verfügung stehen, ehe die Vorbereitung auf die Formel-1-Saison 2020 abgeschlossen sein muss. Die Teams nutzen die Zeit daher auch verstärkt für weitere Messfahrten mit ausladenden Sensorgittern.

Die aktuellen Technikdetails sehen Sie hier im Video oder alternativ in unserer Fotostrecke zum Durchklicken.

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