Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
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Formel-1-Technik: Die Ferrari-Vorderradaufhängung

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Formel-1-Technik: Die Ferrari-Vorderradaufhängung
Giorgio Piola
Autor: Giorgio Piola
Übersetzung: Petra Wiesmayer
01.04.2016, 10:41

An der Front des SF16-H gibt es zwar nichts Neues, aber das bedeutet nicht, dass wir sie nicht genauer anschauen können. Immerhin nutzte Ferrari vier Jahre lang eine Zugstangenaufhängung und ist jetzt zur Schubstangenaufhängung zurückgekehrt.

Kinematisch gibt es kaum einen Unterschied zwischen den beiden Aufhängungstypen. Die nach außen gehende Zugstangenaufhängung erfordert jedoch etwas mehr Steifheit bei der Installation. Die bringt aber auch mehr Gewicht auf die Waage. Und das ist etwas, das die Formel 1 zu vermeiden sucht.

Außerdem hat die Zugstangenaufhängung einen aerodynamischen Vorteil, den sein Gegenstück nicht hat, was die Entscheidung beim Design nicht einfach macht.

Bei einer Schubstangenaufhängung sind Änderungen bei der Abstimmung schneller zu erledigen, da die Teile besser zugänglich sind.

Was uns zur Platzierung des Hebe-Elements und der Schubstange bringt, die Ferrari, wie die meisten Teams in diesem Jahr, so hoch wie möglich platziert hat, und es sieht so aus, als sollte dadurch der Grip maximiert und der Reifenabbau minimiert werden.

Mit Informationen von Matt Somerfield

Ferrari SF16H and SF15T gearbox comparison
Ferrari SF16H und SF15T, Getriebe-Vergleich

Foto: Giorgio Piola

Hier ist unsere Vorschau auf den Großen Preis von Bahrain: 

 
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