Formel-1-Technik: Neuheiten beim Barcelona-Test (1)

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Formel-1-Technik: Neuheiten beim Barcelona-Test (1)
Matt Somerfield
Autor: Matt Somerfield , Assistant Technical Editor
Übersetzung: Stefan Ehlen
07.03.2018, 10:13

Giorgio Piola und Matt Somerfield zeigen und analysieren die jüngsten Innovationen von Ferrari, Mercedes, Red Bull und Co. beim zweiten Test der Formel 1 2018 in Barcelona

Fotostrecke
Liste

Ferrari SF71H: Sensoren

Ferrari SF71H: Sensoren
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Foto: : Giorgio Piola

Sebastian Vettel und Ferrari fuhren am SF71H einen gewaltigen Sensoren-Aufbau am Heck des Fahrzeugs spazieren, um Erkenntnisse über die sensible Aerodynamik in diesem Bereich zu gewinnen. Interessant ist vor allem der Aufbau mit jeweils drei Pitotröhren über dem Heckflügel, der zur Geschwindigkeitsmessung dient.

Ferrari SF71H: Diffusor

Ferrari SF71H: Diffusor
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Ein interessanter Blick auf den Diffusor am Heck des Ferrari SF71H. Gut zu erkennen sind die hintere Crash-Struktur sowie die Ausläufer von Unterboden und Diffusor und die kleinteiligen Außenbereiche, wo zusätzlicher Abtrieb generiert wird.

Force India VJM11: Diffusor

Force India VJM11: Diffusor
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Foto: : Joe Portlock / LAT Images

Auch Force India arbeitet am VJM11 inzwischen mit einem mehrteiligen Diffusor mit diversen Gurney-Kanten und zusätzlichen Luftleitelementen.

Haas VF-18: Diffusor

Haas VF-18: Diffusor
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Foto: : Andrew Hone / LAT Images

Der Heckbereich des Haas VF-18 weist am Diffusor viele kleine Zusatzelemente auf, mit denen das Team vor allem im Randbereich maximalen Abtrieb erzeugen will. Dieser Designtrend wurde inzwischen von den meisten Teams aufgegriffen.

McLaren MCL33: Sensoren

McLaren MCL33: Sensoren
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Foto: : Glenn Dunbar / LAT Images

Stoffel Vandoorne bei Sensorfahrten für McLaren. Hier sind die Messgeräte an der Airbox über dem Fahrerhelm angebracht. So will McLaren am MCL33 wichtige Rückschlüsse für den Luftstrom über Halo und am Kühleinlass gewinnen. Weitere Sensoren sind links auf dem Seitenkasten angebracht, wo weitere Messungen zum Luftstrom vorgenommen werden.

McLaren: Flow-Viz-Farbe

McLaren: Flow-Viz-Farbe
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Foto: : Mark Sutton

Mit Flow-Viz-Farbe am Seitenkasten will McLaren überprüfen, ob die Daten aus dem Windkanal in der Realität reproduziert werden können und ob sich die Aerodynamik des MCL33 wie gewünscht verhält.

McLaren MCL33: Kühlschlitze

McLaren MCL33: Kühlschlitze
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Foto: : Giorgio Piola

McLaren hat beim MCL33-Renault Probleme mit der Kühlung. Für den zweiten Test wurden daher einige Löcher in die Motorhaube geschnitten, um die heiße Luft aus dem Umfeld von Turbolader und Auspuff besser ableiten zu können. Beim ersten Test waren Teile der Motorhaube leicht verbrannt worden.

Mercedes W09: Frontflügel

Mercedes W09: Frontflügel
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Foto: : Giorgio Piola

Schon am Ende der ersten Testwoche setzte Mercedes einen modifizierten Frontflügel am W09 ein. Neu daran war die seitliche Endplatte, die eine veränderte Luftführung um das Vorderrad herum garantieren soll.

Mercedes W09: Cape

Mercedes W09: Cape
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Foto: : Giorgio Piola

Die sogenannte Cape-Lösung an der Frontpartie wird – wie schon beim W08 – auch beim Mercedes W09 eingesetzt. Hier ist bereits die nach dem ersten Test modifizierte Form zu sehen.

Mercedes W09: Sensoren

Mercedes W09: Sensoren
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Foto: : Giorgio Piola

Pitotröhren knapp über dem Unterboden dienen am Mercedes W09 dazu, die Geschwindigkeit des Luftstroms an dieser Stelle zu messen, bevor die Luft auf die aerodynamisch sensiblen Oberflächen um Radaufhängung und Diffusor trifft.

Mercedes W09: Diffusor

Mercedes W09: Diffusor
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Foto: : Sutton Images

Eine schöne Aufnahme der Heckpartie des Mercedes W09. Sie zeigt die zahlreichen Gurney-Flaps, die den Diffusor umgeben. Spannend zu sehen sind auch die Sensoren an der hinteren Crash-Struktur. Damit will Mercedes nachvollziehen, wie die heißen Abgase nach hinten abgeleitet werden.

Mercedes W09: Diffusor

Mercedes W09: Diffusor
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Foto: : Giorgio Piola

Beim Auftakt zum zweiten Test hat Mercedes den Diffusor am W09 leicht modifiziert. Auf der oberen Gurney-Kante wurde eine gezackte Stelle installiert (Pfeil), um den Luftstrom in diesem Bereich noch präziser zu leiten. Wieder im Bild zu sehen sind zudem die Sensoren auf der Crash-Struktur.

Red Bull RB14: Angeblasene Vorderachse

Red Bull RB14: Angeblasene Vorderachse
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Foto: : Sutton Images

Bei diesem Detailfoto des rechten Vorderrads am Red Bull RB14 ist gut erkennbar, dass das Team auch in diesem Jahr auf die angeblasene Vorderachse setzt.

Red Bull RB14: Sensoren

Red Bull RB14: Sensoren
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Foto: : Sutton Images

Sensoren links und rechts des Cockpits am Red Bull RB14 geben Aufschluss darüber, wie die Luft hinter den Vorderrädern auf die Windabweiser und die Seitenkästen trifft.

Red Bull RB14: Diffusor

Red Bull RB14: Diffusor
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Foto: : Sutton Images

Ein Blick auf das Heck des Red Bull RB14. Auffällig ist, wie stark das Fahrzeug angestellt ist. Außerdem hat Red Bull die Auspuffröhren – ähnlich wie Renault – nach oben gerichtet, wenn auch nicht so extrem wie das Renault-Werksteam.

Renault R.S.18: Sensoren

Renault R.S.18: Sensoren
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Foto: : Sutton Images

Hinter Hinterachse und Diffusor hat Renault umfangreiche Sensoren installiert. Damit misst das Team das aerodynamische Zusammenwirken der Oberflächen und versucht (im zweiten Schritt) mögliche Verwirbelungen zu reduzieren.

Sauber C37: Zeitlupen-Kamera

Sauber C37: Zeitlupen-Kamera
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Foto: : Giorgio Piola

Sauber schickte den C37 zum Auftakt der zweiten Testwoche mit einer Zeitlupen-Kamera auf die Strecke, um die Flexibilität des Frontflügels zu überprüfen. Sprich: Wie stark biegt sich der Flügel durch? Schön zu sehen sind hier auch die Lufteinlässe an der Nase sowie der unter der Frontpartie angebrachte S-Schacht.

Sauber C37: Flow-Viz-Farbe

Sauber C37: Flow-Viz-Farbe
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Foto: : Mark Sutton

Mit sogenannter Flow-Viz-Farbe versucht Sauber auf einer Seite des C37, Erkenntnisse über neue Aero-Teile zu gewinnen und mögliche Schwachstellen zu erkennen. Das Bild zeigt zudem, dass Sauber sogar zweigleisig fährt: Auf der anderen Autoseite wurden Sensoren für weitere Messungen angebracht.

Sauber C37: Flow-Viz-Farbe

Sauber C37: Flow-Viz-Farbe
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Foto: : Giorgio Piola

In dieser Einstellung ist noch viel besser zu sehen, wie viel Flow-Viz-Farbe Sauber auf seinen C37 aufgetragen hat. So lässt sich nachvollziehen, wie die Luft über den Frontflügel, die Radaufhängung und die Windabweiser nach hinten strömt.

Sauber C37: Diffusor

Sauber C37: Diffusor
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Foto: : Mark Sutton

Viele Details zeigt dieses Foto vom Heckbereich des Sauber C37. Vor allem der äußere Bereich des Diffusors mit seinen kleinteiligen Elementen erinnert stark an die Ferrari-Designs der vergangenen Jahre.

Toro Rosso STR13: Sensoren

Toro Rosso STR13: Sensoren
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Foto: : Sutton Images

Toro Rosso hat beim STR13 einige Sensoren hinter dem linken Vorderrad angebracht, um die dort auftretenden Luftverwirbelungen zu messen und im nächsten Schritt Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Williams FW41: Antriebsstrang

Williams FW41: Antriebsstrang
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Foto: : Giorgio Piola

Ein seltener Blick unter die Motorhaube des Williams FW41, der es uns erlaubt, Details des Mercedes-Antriebsstrangs und dessen Installation zu erkennen.

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