Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
Topic

Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Formel-1-Technik: Die Unterboden-Updates von Ferrari

Wie Ferrari im Saisonverlauf 2021 den Unterboden des SF21 modifiziert und welche weiteren Entwicklungen das Rennauto erfahren hat

Formel-1-Technik: Die Unterboden-Updates von Ferrari

Ferrari SF21

Ferrari SF21
1/7

Foto: : Alessio Morgese

Ferrari experimentiert schon seit einigen Rennen mit unterschiedlichen Spezifikationen am Unterboden. Doch erst beim Österreich-Grand-Prix setzten beide Fahrer eine einheitliche Unterboden-Version am Ferrari SF21 ein. Wir blicken zurück auf die einzelnen Entwicklungsstufen.

Ferrari SF21

Ferrari SF21
2/7

Foto: : Giorgio Piola

Zu Saisonbeginn hat Ferrari eine konventionelle Lösung verwendet, mit einer Strebe auf Höhe der Innenseite des Hinterrads sowie diversen kleinen Luftleitblechen an der Außenkante des Unterbodens. All dies dient dazu, den Luftstrom gezielt um das Hinterrad herum zum Heck zu leiten.

Ferrari SF21

Ferrari SF21
3/7

Foto: : Giorgio Piola

Dann folgte Ferrari dem neuen Unterboden-Trend und übernahm als siebtes Team die sogenannte Z-Form an der Außenkante, also einen starken Einschnitt. Mit dieser Änderung verschwanden einige der kleinen Luftleitbleche wieder.

Ferrari SF21

Ferrari SF21
4/7

Foto: : Giorgio Piola

Anschließend geriet der Bereich direkt vor dem Hinterrad in den Fokus. Ferrari probierte unterschiedliche Versionen mit vier bis sieben Finnen, um das ideale Set-up für seinen Unterboden und dessen Interaktion mit Hinterrädern und Diffusor zu finden.

Ferrari SF21

Ferrari SF21
5/7

Foto: : Giorgio Piola

Zum Österreich-Grand-Prix führte Ferrari wieder seine r-förmigen Luftleitbleche ein, die in einer früheren Ausbaustufe verschwunden waren. Der Z-Einschnitt blieb, außerdem entschied sich das Team für sechs kleine Luftleitbleche vor den Hinterrädern.

Ferrari SF21

Ferrari SF21
6/7

Foto: : Giorgio Piola

Neuerungen am Ferrari SF21 gab es auch am Heckbereich: Ferrari nutzt einerseits einen konventionellen Heckflügel (oben rechts), hat aber auch eine Version in Löffelform (oben links), die mehr Abtrieb ermöglicht, ohne aber den Luftwiderstand deutlich zu erhöhen. Und: Als Reaktion auf die "Flexi-Wings"-Regeln wurden die Endplatten verkürzt.

Ferrari SF21

Ferrari SF21
7/7

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari verwendet außerdem zwei unterschiedliche Frontflügel-Konfigurationen. Die obere Variante bietet dem Team mehr Anpassungsmöglichkeiten, wobei aber der äußere Bereich vor den Endplatten statisch bleibt. Auch die Endplatten selbst sind leicht unterschiedlich geformt.
geteilte inhalte
kommentare
Jean Todt "sehr glücklich" über Mick Schumacher in der Formel 1

Vorheriger Artikel

Jean Todt "sehr glücklich" über Mick Schumacher in der Formel 1

Nächster Artikel

Formel-1-Liveticker: EM-Niederlage: Hamilton kritisiert rassistische Attacken

Formel-1-Liveticker: EM-Niederlage: Hamilton kritisiert rassistische Attacken
Kommentare laden