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Formel-1-Technik mit Giorgio Piola
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Formel-1-Technik mit Giorgio Piola

Formel-1-Technik: Ferrari kopiert McLaren-Idee

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Formel-1-Technik: Ferrari kopiert McLaren-Idee
Autor:
, Featured writer
Co-Autor: Matthew Somerfield
22.09.2018, 08:56

Im WM-Titelkampf mit Mercedes hat sich Ferrari für den Endspurt der Formel-1-Saison 2018 eine McLaren-Idee für den Heckflügel zu Eigen gemacht

Beim Formel-1-Nachtrennen in Singapur hat Ferrari einmal mehr ein Update für den SF71H von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen eingesetzt. Neu am Rennwagen war unter anderem der Heckflügel. Dabei ging das italienische Traditionsteam neue Wege, orientierte sich aber an Lösungen der Konkurrenz: McLaren hatte ein solches Heckflügel-Design als erstes in die Formel 1 eingeführt, Mercedes und Renault waren dem Trend alsbald gefolgt. Nun also auch Ferrari. 

Weiterlesen:

Das neue Design weist zahlreiche vertikale und große Einschnitte in den seitlichen Endplatten auf. Damit soll sichergestellt werden, dass der Luftstrom möglichst effizient am Heckflügel vorbeifließt. McLaren hatte eine solche Lösung erstmals in der Formel 1 2017 am MCL32-Honda ausprobiert.

Der neue Ferrari-Heckflügel mit Flo-Viz-Farbe

Der neue Ferrari-Heckflügel mit Flo-Viz-Farbe

Foto: Giorgio Piola

Neu am Ferrari SF71H war in Singapur auch der Bereich um die vorderen Windabweiser – zumindest zum Teil. Denn das Team von Vettel und Räikkönen hat die aerodynamischen Luftleitbleche vor den Seitenkästen im Detail modifiziert und vor allem deren Oberflächen und Kanten neu ausgerichtet.

Zudem wurde das s-förmige Luftleitblech am vorderen Ansatz der Windabweiser etwas weiter nach vorne versetzt, das Hauptprofil erhielt prominentere Einschnitte und die Unterboden-Verlängerung in Kiemen-Optik präsentierte sich in Singapur leicht verkürzt. Spannend zu sehen ist hier vor allem, wie der Luftstrom über etliche sehr kleinteilige Oberflächen geleitet wird, die allesamt zur Leistungsoptimierung beitragen.

Vordere Windabweiser am Ferrari SF71H

Vordere Windabweiser am Ferrari SF71H

Foto: Giorgio Piola

 
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