Formel-1-Tests Barcelona 2019: Kimi Räikkönen mit Überraschungsbestzeit!

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Formel-1-Tests Barcelona 2019: Kimi Räikkönen mit Überraschungsbestzeit!
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20.02.2019, 12:00

Alfa Romeo auf der weichsten Reifenmischung am Mittwochvormittag vorne, Vettel auf Rang zwei - Mercedes mauert weiter, Hülkenberg ohne DRS auf Rang drei

Kimi Räikkönen hat bei den Formel-1-Wintertests am Mittwochvormittag in Barcelona überraschend Bestzeit gesetzt. Der Alfa-Romeo-Fahrer sorgte mit einer Runde in 1:17.762 Minuten für den niedrigsten Wert der Woche. Die vermeintliche Sensation ist aufgrund der unterschiedlichen Programme der Teams jedoch mit Vorsicht zu genießen.

Sebastian Vettel (2./+0,588) im Ferrari kam mit einem Umlauf in 1:18.350 Minuten nicht an seinen Spitzenwert vom Montag heran. Seine Scuderia aber widmete Aerodynamik-Messungen viel Zeit und rollte nur auf der C3-Mischung von Pirelli - auf mittelharten, nicht auf der weichen Reifen.

Red Bull beschränkte sich mit Max Verstappen (5./+1,137) weitgehend auf Longruns und nahm keine schnellen Einzelrunden in Angriff. So erklärte sich auch, dass Mercedes mit Valtteri Bottas (9./+2,931) weit hinten firmierte. Alle Autos der Topteams präsentierten sich erneut absolut zuverlässig. Auch beim erstaunlich standfesten Honda-Antrieb kam es zu keinerlei Schwierigkeiten.

Fotostrecke
Liste

Pierre Gasly, Red Bull Racing RB15

Pierre Gasly, Red Bull Racing RB15
1/12

Foto: : Glenn Dunbar / LAT Images

Nico Hülkenberg, Renault F1 Team R.S. 19

Nico Hülkenberg, Renault F1 Team R.S. 19
2/12

Foto: : Joe Portlock / LAT Images

Red Bull Racing RB15

Red Bull Racing RB15
3/12

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF90

Sebastian Vettel, Ferrari SF90
4/12

Foto: : Joe Portlock / LAT Images

Valtteri Bottas, Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+

Valtteri Bottas, Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+
5/12

Foto: : Carl Bingham / LAT Images

Kimi Räikkönen, Alfa Romeo Racing C38

Kimi Räikkönen, Alfa Romeo Racing C38
6/12

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Mercedes-AMG F1 W10

Mercedes-AMG F1 W10
7/12

Foto: : Giorgio Piola

Nico Hülkenberg, Renault F1 Team R.S. 19

Nico Hülkenberg, Renault F1 Team R.S. 19
8/12

Foto: : Zak Mauger / LAT Images

Lando Norris, McLaren MCL34

Lando Norris, McLaren MCL34
9/12

Foto: : Mark Sutton / Sutton Images

Kimi Räikkönen, Alfa Romeo Racing C38

Kimi Räikkönen, Alfa Romeo Racing C38
10/12

Foto: : Zak Mauger / LAT Images

Sergio Perez, Racing Point F1 Team RP19

Sergio Perez, Racing Point F1 Team RP19
11/12

Foto: : Joe Portlock / LAT Images

Pietro Fittipaldi, Haas VF-19

Pietro Fittipaldi, Haas VF-19
12/12

Foto: : Carl Bingham / LAT Images

Nico Hülkenberg im Renault landete auf einem starken dritten Rang (+1,038). Die Franzosen deaktivierte sogar aus Sicherheitsgründen den umklappbaren Heckflügel (DRS) und verloren so Topspeed, nachdem am Dienstag ein Defekt zu einem 320-km/h-Abflug Daniel Ricciardos geführt hatte.

Es folgte Daniil Kwjat im Toro Rosso (4./+1,135). Haas-Testfahrer Pietro Fittipaldi (6./+1,487) hatte einen guten Vormittag, aber mit der Technik zu kämpfen. Der Brasilianer rollte zwischenzeitlich mit einem nicht näher bekannten Defekt aus.

Bei McLaren gab es erstmals größere technische Probleme: Carlos Sainz (7./+691) ging über zwei Stunden nicht auf die Strecke, weil die Ingenieure über Nacht einen Getriebedefekt am MCL34 festgestellt hatten und einen Austausch vornehmen mussten. Mehr als 30 Runden waren nicht mehr drin. Dazu warf der Spanier sein Auto auch noch ins Kiesbett, er landete aber noch vor Sergio Perez (Racing Point/9./+2,340).

Bei Sorgenkind Williams wurde nach Anlieferung des neuen Autos in Einzelteilen und der Montage des Wagens am Mittwochmorgen erstmals der Mercedes-Motor angelassen, was es wahrscheinlich macht, dass der FW42 mit George Russell am Steuer am Nachmittag erstmals auf die Strecke geht.

Mit Bildmaterial von LAT.

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