Formel-1-Training China: Ferrari knüpft an Bahrain-Form an

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Formel-1-Training China: Ferrari knüpft an Bahrain-Form an
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12.04.2019, 03:30

Obwohl mit den härteren Reifen unterwegs, setzt sich Sebastian Vettel im ersten Training in Schanghai vor Lewis Hamilton an die Spitze

Sebastian Vettel hat sich im ersten Freien Training zum Grand Prix von China die Bestzeit gesichert. Der Ferrari-Pilot setzte sich 0,207 Sekunden vor Lewis Hamilton (Mercedes) an die Spitze und knüpfte damit nahtlos an das hohe Tempo seines Teams zuletzt in Bahrain an.

Denn während Vettel seine Bestzeit auf dem härteren Medium-Reifen fuhr, setzte Hamilton seine auf dem weicheren Soft. Umso bemerkenswerter ist der Abstand zwischen den beiden.

Dritter wurde Charles Leclerc (Ferrari/+0,256), der zu keinem Zeitpunkt der Session schneller unterwegs war als Vettel; vor Max Verstappen (Red Bull/+0,423) und Valtteri Bottas (Mercedes/+0,742). 

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"Der Ferrari ist genauso schnell wie erwartet", analysiert Experte Martin Brundle nach dem ersten Freien Training.

Überraschend auf P6: Daniel Ricciardo (Renault), der Vorjahressieger. Ricciardo fuhr seine Bestzeit zwar ebenfalls auf weichen Reifen; trotzdem sind viel Zehntelsekunden Vorsprung auf Teamkollege Nico Hülkenberg (12.) eine Menge Holz.

Hülkenberg fährt dieses Wochenende mit einer neuen Antriebseinheit. Bei Ricciardo musste nur die MGU-K gewechselt werden. Interessant auch, dass Ferrari und Haas vor Schanghai die Steuerelektronik gewechselt haben, Alfa Romeo aber nicht.

Antonio Giovinazzi musste die erste Session nämlich komplett streichen. "Wir hatten ein Problem mit der Motoreninstallation. Es ist nie ideal, eine Session zu verlieren", sagt Teamchef Frederic Vasseur. Mehr als zwei Installation-Laps waren für den Italiener nicht drin.

 

Kimi Räikkönen landete mit 1,818 Sekunden Rückstand auf dem 15. Platz. Zu Beginn lag er sogar hinter dem Williams-Duo. Vasseur sagt: "Kimi hat mit dem Set-up am Anfang die falsche Richtung eingeschlagen."

Was uns sonst noch aufgefallen ist: Pierre Gasly (Red Bull), als Siebter wieder enttäuschend langsam, kassierte 800 Euro Geldstrafe wegen Pit-Lane-Speeding (88 statt 80 km/h). Daniil Kwjat (Toro Rosso) erzielte mit 322 km/h den besten Topspeed und landete auf P8. Vettel kam auf 321 km/h.

Und Lance Stroll (Racing Point) schob sich noch vor die beiden Haas-Fahrer auf Position neun.

Mit Bildmaterial von LAT.

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