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Formel-1-Training Frankreich: Mercedes unterstreicht Favoritenrolle

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Formel-1-Training Frankreich: Mercedes unterstreicht Favoritenrolle
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21.06.2019, 10:32

Sebastian Vettel fehlt im ersten Freien Training in Le Castellet mehr als eine Sekunde, während Mercedes wieder auf den Plätzen eins und zwei landet

Das Mercedes-Team hat im ersten Freien Training zum Grand Prix von Frankreich in Le Castellet seine Favoritenrolle bestätigt. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr Lewis Hamilton eine Bestzeit von 1:32.738 Minuten und landete vor Teamkollege Valtteri Bottas (+0,069) und Ferrari-Pilot Charles Leclerc (+0,373) auf dem ersten Platz.

Vor allem die ersten 45 Minuten der Session standen ganz im Zeichen von Vergleichstests zwischen alten und neuen Teilen. Ferrari zum Beispiel wechselte zwischen zwei verschiedenen Frontflügeln hin und her, und Red Bull sammelte erste Erfahrungswerte mit dem revolutionär aussehenden neuen Rückspiegel.

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Am Ende gab Mercedes relativ deutlich den Ton an, obwohl auch Hamilton und Bottas nicht vor den obligatorischen Ausrutschern auf dem Circuit Paul Ricard verschont blieben. Soweit man das von außen beobachten konnte, lief die Session für die Silberpfeile glatt. Dass Bottas' Lenkung zu Beginn nach rechts zog, war schnell korrigiert.

Ferrari tat sich da - trotz Aero-Updates - schon etwas schwerer. Nach den ersten Runs, die ganz im Zeichen von Komponenten-Tests standen, schob sich zwar Leclerc rasch auf P3. Aber Sebastian Vettel benötigte für seine P5-Zeit (+1,052) mehrere Anläufe. "Vorne fühlt sich etwas nicht ganz richtig an", funkte er kurz vor seiner persönlichen Bestzeit.

 


Bei Leclerc war hingegen "rechts hinten etwas sehr merkwürdig", wie der Ferrari-Pilot schon nach sieben Runden auf seinem ersten Soft-Reifensatz meldete. "Der Reifen ist tot", klagte er - und lieferte damit den ersten Hinweis, dass in Le Castellet das Reifenmanagement wieder ein Thema werden könnte, insbesondere in Bezug auf Graining.

Red Bull scheint trotz der Aero-Feinjustierungen nur dritte Kraft zu sein. "Ich weiß nicht, was los ist. Ich rutsche nur, jede Runde", fluchte Max Verstappen zwischendurch. Am Ende belegte er mit 0,880 Sekunden Rückstand den vierten Platz. Pierre Gasly (+1,353) wurde trotz eines Highspeed-Drehers mit dem zweiten Reifensatz Sechster.

 

"Best of the Rest" waren zu Beginn des Wochenendes die beiden McLaren-Piloten, die von Beginn an einen starken Eindruck hinterließen. Daniel Ricciardo, der einzige Fahrer mit dem neuen Renault-Motor, belegte mit einer halben Sekunde Rückstand auf Lando Norris Platz neun. Er musste nach einem überharten Ritt über die Randsteine eine kurze Pause einlegen.

Nico Hülkenberg war um drei Zehntelsekunden langsamer als sein Teamkollege und wurde Zwölfter. Die Differenz erklärt sich nicht nur durch unterschiedliche Motoren, sondern auch durch einen schlechten dritten Sektor auf Hülkenbergs schnellster Runde. Ohne diesen Fehler wäre ein Top-10-Ergebnis locker drin gewesen.

Interessanter Zufall: Beide Renault-Fahrer werden nach FT1 wegen einer Überschreitung des Geschwindigkeitslimits in der Boxengasse zur Kasse gebeten. Hülkenberg muss für 68,4 km/h 900 Euro berappen, Ricciardo kosten 63,8 km/h immerhin noch 400 Euro. Das Speedlimit liegt in Le Castellet bei 60 km/h. 

Und sonst? Lokalmatador Romain Grosjean konnte wegen eines Wasserlecks nur neun Runden drehen. Der Haas-Pilot wurde 20. und Letzter. Vor ihm landeten Alfa Romeo und Williams. Wobei bei Williams heute nicht George Russell im Einsatz war, sondern Freitagsfahrer Nicholas Latifi. Der war um 0,025 Sekunden schneller als Robert Kubica.

Toro Rosso erlebte einen gemischten Auftakt. Einerseits fuhr Rookie Alexander Albon überraschend in die Top 10. Andererseits bedeutet das Honda-Update, dass Daniil Kwjat mit einer Grid-Strafe ins Wochenende geht. Er wird am Sonntag vom letzten Platz aus ins Rennen starten müssen - unabhängig von seinem Qualifying-Ergebnis.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Le Castellet
Subevent 1. Training
Autor Christian Nimmervoll