Formel-1-Weltmeister, die ihren Titel nicht verteidigt haben

Nico Rosberg ist nicht der 1. Formel-1-Weltmeister, der nicht zur Titelverteidigung antritt. In unserer Fotostrecke blicken wir zurück auf die Formel-1-Geschichte seit 1950!

Mike Hawthorn (1958)

Mike Hawthorn (1958)
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Mike Hawthorn wurde 1958 mit nur einem Saisonsieg Formel-1-Weltmeister. Weil allerdings einige seiner engen Freude wie Teamkollege Luigi Musso und Peter Collins kurz zuvor ihr Leben gelassen hatten, beendete Hawthorn seine Karriere. Er starb jedoch nur wenige Monate später im Alter von nur 29 Jahren an den Folgen eines Autounfalls.

Jochen Rindt (1970)

Jochen Rindt (1970)
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Jochen Rindt war der Mann der Stunde in der Formel-1-Saison 1970 und stand beim Rennwochenende in Monza schon kurz vor dem Titelgewinn. Dann ereignete sich ein folgenschwerer Unfall in der Parabolica-Kurve: Lotus-Fahrer Rindt verletzte sich lebensgefährlich und starb wenig später im Krankenhaus. Sein WM-Rivale Jacky Ickx holte zwar noch auf, konnte Rindt in der Gesamtwertung aber nicht mehr abfangen. Rindt wurde 1. und bislang einziger Formel-1-Weltmeister, der posthum den Titel gewann.

Jackie Stewart (1973)

Jackie Stewart (1973)
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Jackie Stewart lag schon uneinholbar vorn, als die Formel 1 in der Saison 1973 nach Watkins Glen kam. Es sollte der 100. Grand Prix des schnellen Schotten werden. Doch dazu kam es nicht, denn sein Tyrrell-Teamkollege Francois Cevert verunglückte am Samstag im Qualifying tödlich. Stewart, der bereits zuvor den Entschluss gefasst hatte, 1974 nicht erneut anzutreten, beendete seine Karriere auf der Stelle und fuhr kein Formel-1-Rennen mehr.

Nigel Mansell (1992)

Nigel Mansell (1992)
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1992 war Nigel Mansell nach vielen unglücklichen Versuchen endlich am Ziel: Formel-1-Weltmeister – und das in Rekordzeit, mit etlichen Siegen und großem Vorsprung. Doch mit Williams hatte er sich überworfen und konnte sich, auch aufgrund der bevorstehenden Zusammenarbeit mit Alain Prost, nicht über einen neuen Vertrag einigen. Daraufhin verließ Mansell die Formel 1 und…

Nigel Mansell

Nigel Mansell
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...wechselte zur Saison 1993 in die IndyCar-Serie. Dort gelang ihm auf Anhieb der Gesamtsieg, ehe...

Nigel Mansell

Nigel Mansell
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...es ihn für einige einzelne Rennen zurück in die Formel 1 zog. Mansell siegte tatsächlich noch einmal, doch seine große Zeit war vorbei.

Alain Prost (1993)

Alain Prost (1993)
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Nach einem Jahr der Auszeit kehrte Alain Prost 1993 mit Williams in die Formel 1 zurück. Und der "Professor" dominierte sogleich und wurde überlegen Weltmeister. Weil Williams bereits an der Verpflichtung seines damaligen Erzrivalen Ayrton Senna arbeitete, trat Prost zurück, obwohl er einen gültigen Vertrag mit Williams besaß. Er trat nicht mehr in der Formel 1 an.

Foto Renault

Nico Rosberg (2016)

Nico Rosberg (2016)
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Mercedes-Pilot Nico Rosberg ist der bislang letzte Formel-1-Fahrer, der nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft nicht erneut in der Formel 1 startet. Und der 3. Champion nach Hawthorn und Mansell, der auf eine Titelverteidigung nach dem 1. WM-Gewinn verzichtet.

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Rennserien Formel 1
Fahrer Nigel Mansell , Jackie Stewart , Alain Prost , Nico Rosberg , Jochen Rindt , Mike Hawthorn
Teams Ferrari , Mercedes , Williams , Lotus F1 , Tyrrell Racing
Artikelsorte Fotostrecke
Tags champion, geschichte, historie, rücktritt, titelverteidigung, weltmeister