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Formel 1 zu einfach: Hamilton wünscht sich wieder Kies statt Asphalt

Lewis Hamilton wünscht sich, dass Fehler wieder mehr Konsequenzen haben und hätte daher gerne wieder mehr Kiesbetten - Asphaltauslauf macht es zu einfach

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Formel 1 zu einfach: Hamilton wünscht sich wieder Kies statt Asphalt

Lewis Hamilton wünscht sich weniger asphaltierte Auslaufzonen in der Formel 1 und damit wieder mehr Bestrafung, wenn die Fahrer einen Fehler machen. Der Brite ist kein Fan von kastrierten Strecken und wünscht sich wieder eine Rückkehr zum Alten. "Es gibt viel, das die Formel 1 machen kann, um das Racing besser zu machen und es uns Fahrern schwerer zu machen", sagt er.

Gerne erinnert sich der Brite an seine alten Formel-3-Tage zurück. "Damals war in Pouhon in Spa (die schnelle Linkspassage im zweiten Sektor; Anm. d. Red.) am Ausgang alles Gras und Kies. Und wenn man einen kleinen Fehler gemacht hat, hat man den Preis dafür bezahlt. Und so sollte die Formel 1 auch sein", meint er.

Heutzutage ist Pouhon komplett asphaltiert, weswegen Fehler dort kaum noch eine Auswirkung haben. Gleiches gilt in Spa auch für die berühmte Eau Rouge, wo früher ebenfalls noch Kies die Streckenbegrenzung säumte. "Sie haben viele Dinge gemacht, die es etwas zu einfach gemacht haben", ärgert sich Hamilton.

Die Formel 1 beruft sich bei den asphaltierten Auslaufzonen vor allem auf das Thema Sicherheit. In Kiesbetten können sich die Autos überschlagen, wenn sie im falschen Winkel reinfahren. Zudem möchten die Formel-1-Organisatoren möglichst wenig Autos im Rennen verlieren, um den Zuschauern mehr Action auf der Strecke bieten zu können.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer