Fotostrecke: Das ist der neue Cockpitschutz „Halo“

Die Formel 1 steht vor der Einführung eines neuen Cockpitschutzes zur Saison 2017. „Halo“ könnte es werden. Wir zeigen, was es damit auf sich hat, wie es am Auto aussieht und wie es die Sicht des Fahrers im Auto verändert!

Was die Fahrer über Halo denken? Das könnt Ihr hier nachlesen! Und noch mehr Fahrerstimmen gibt es hier!

Gesucht: Ein Cockpitschutz für die Formel 1

Gesucht: Ein Cockpitschutz für die Formel 1
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Der Automobil-Weltverband (FIA) will die Formel 1 sicherer machen. Vor allem der schwere Unfall von Jules Bianchi hat die Verantwortlichen dazu angespornt. Seither machen verschiedene Ansätze die Runde, wie ein neuer Cockpitschutz aussehen könnte. So zum Beispiel.

Mercedes-Vorschlag: Halo

Mercedes-Vorschlag: Halo
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Mercedes bringt einen interessanten Vorschlag ein: Halo. Das Konzept sieht eine Strebe vor dem Cockpit vor, dazu je eine Halterung links und rechts des Fahrerhelms.

Mercedes-Vorschlag: Halo

Mercedes-Vorschlag: Halo
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In der Seitenansicht ist die Vorrichtung gut zu erkennen. Und ja, sieht aus wie ein Flipflop!

Mercedes-Vorschlag: Halo

Mercedes-Vorschlag: Halo
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Der Fahrerkopf soll mit Halo vor herumfliegenden Teilen geschützt werden. Gleichzeitig soll die Sicht aber nur minimal eingeschränkt sein. Und natürlich muss sich der Fahrer weiter rasch aus dem Cockpit befreien können...

Cockpitschutz: Halo modifiziert

Cockpitschutz: Halo modifiziert
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Auch so könnte Halo eingesetzt werden: Eine Plexiglasscheibe zwischen den einzelnen Streben soll vor Kleinteilen schützen.

Cockpitschutz: Halo modifiziert

Cockpitschutz: Halo modifiziert
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Auch diese Variante wäre denkbar: Zur Seite hin Plexiglas, nach vorn offen.

Halo-Prototyp von Ferrari

Halo-Prototyp von Ferrari
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Ferrari hat Halo nun in die Tat umgesetzt und beim Test in Barcelona einen ersten Prototyp der Vorrichtung vorgestellt. Das hier ist das Gestell, das auf das Auto aufgesetzt wird.

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H, mit Halo

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H, mit Halo
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Und so sieht Halo am Ferrari SF16-H in der Praxis aus.

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, mit Halo

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, mit Halo
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Von vorn ist klar erkennbar, dass nicht viel erkennbar ist. Denn die Streben schirmen das Cockpit rundherum ab, lassen nach vorn aber genug Sicht - zumindest in der Theorie.

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, mit Halo

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, mit Halo
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Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel, die beide mit Halo gefahren sind, sprechen zwar von einer optisch wenig beeindruckenden Lösung, fühlen sich aber auch nicht massiv beeinträchtigt.

Halo-Sicht nach vorn

Halo-Sicht nach vorn
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So ungefähr muss man sich den Blick aus dem Cockpit vorstellen, wenn Halo montiert ist. Vor allem das Dreieck vorn, wo die einzelnen Streben zusammenlaufen, schränkt die Sicht ein.

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H, mit Halo

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H, mit Halo
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Und so sieht das komplette Auto mit Halo aus. Ein Anblick, an den wir uns vielleicht schon mal gewöhnen sollten: 2017 soll Halo oder eine andere, ähnliche Vorrichtung nämlich eingeführt werden!

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung Formel-1-Test in Barcelona, März
Rennstrecke Circuit de Barcelona-Catalunya
Fahrer Kimi Räikkönen , Sebastian Vettel
Teams Ferrari
Artikelsorte Fotostrecke
Tags TEST, cockpitschutz, halo, sicherheit