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Fotostrecke: Die 10 schlechtesten Formel-1-Autos des Jahrtausends

Es gibt bessere Autos, um seine Formel-1-Karriere zu bestreiten, außer diese zehn Beispiele: Von hoffnungslosen Fällen und gefährlichen Klapperkisten

Fotostrecke: Die 10 schlechtesten Formel-1-Autos des Jahrtausends

Für manch einen Fahrer ist es schon ein Traum, überhaupt in der Formel 1 zu fahren - und sei das Auto auch noch so hoffnungslos. Da die Formel 1 immer professioneller wird, sind die Zeiten der Bastelbuden eigentlich vorbei - sollte man meinen. Doch auch in diesem Jahrtausend gibt es noch einige Beispiele von Fahrzeugen, mit denen die Karriere in der Königsklasse zum Albtraum werden kann.

Will Stevens und Roberto Merhi können sich offiziell Formel-1-Fahrer nennen, doch mit Formel 1 hatte das, was sie da unter ihrem Hintern hatten, eigentlich wenig zu tun. Der Marussia MR03B war ein Auto, das schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt war. Chancen auf Punkte oder Aufmerksamkeit? Fehlanzeige!

Marussia musste am Ende der Saison 2014 Insolvenz anmelden. Die Rettung kam spät - fast zu spät. Denn ein neues Auto für 2015 gab es nicht. Der Rennstall musste weiter auf das Vorgängermodell setzen, was jedoch zum Problem wurde. Denn das entsprach nicht mehr dem neuen Reglement.

Der Versuch, eine Ausnahme zu erzwingen und mit dem alten Auto antreten zu dürfen, scheiterte. Und so musste Marussia den Boliden mehr schlecht als recht modifizieren und ohne Tests nach Melbourne reisen.

Und die Vorzeichen wurden noch schlechter. In Australien konnten beide Piloten keine einzige Runde drehen: Die Software war bei der Insolvenz gelöscht worden, um die Rechner zu verkaufen. Erst beim nächsten Rennen in Malaysia war das Problem gelöst.

Konkurrenzfähig war das Auto aber nicht: Will Stevens konnte im Qualifying erneut keine Zeit fahren, Teamkollege Robert Merhi hingegen schon, 7,4 Sekunden langsamer als der Spitzenreiter.

Welche Autos es sonst noch in unsere Top 10 geschafft haben, siehst du in der Fotostrecke. Ein Auto ist sogar gleich dreimal dabei, weil es von drei Teams über eine Spanne von fünf Saisons eingesetzt wurde - nicht gerade ein Erfolgsgarant.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer