Fotostrecke: Die Entwicklung der Lenkräder in der Formel 1

Vom einfachen Lenkrad der 1950er-Jahre bis hin zum Hightech-Spielzeug der Neuzeit: In dieser Fotostrecke zeigen wir auf, wie sich Formel-1-Lenkräder entwickelt haben!

Fotostrecke: Die Entwicklung der Lenkräder in der Formel 1
Talbot-Lago T26C-DA
Talbot-Lago T26C-DA
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Ein schlichtes Stück Holz auf einem Metallrahmen, im Idealfall noch mit Leder verkleidet: Mit einem solchen Lenkrad sind die Fahrer in den 1950er-Jahren in die ersten WM-Läufe der Formel-1-Geschichte gestartet. In dieser Fotostrecke zeigen wir, wie sich die Lenkräder von einst zu Hightech-Spielzeugen entwickelt haben!

Foto: : LAT Images

Ferrari 500
Ferrari 500
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Zunächst aber tut sich wenig: Die Lenkräder der 1950er-Jahre - hier im Cockpit eines Ferrari 500 - unterscheiden sich meist nur anhand der Lenkradstreben und anhand des Logos in der Mitte.

Foto: : LAT Images

Bugatti Type 251
Bugatti Type 251
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Vereinzelt tauchen in den 1950er-Jahren bereits Instrumente direkt auf dem Lenkrad auf, die meisten Informationen aber erhält der Fahrer von seinem Armaturenbrett hinter dem Lenkrad.

Foto: : LAT Images

Ferrari 246
Ferrari 246
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So bleibt es bis in die 1960er-Jahre hinein. Einzig die Anzeigen im Cockpit verändern sich, am Lenkrad selbst tut sich nicht viel - außer dem verstärkten Einsatz von Leichtbaukonstruktionen, wie hier am Ferrari 246 von 1966.

Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

Wolf WR1
Wolf WR1
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Viel schlichter als im Wolf WR1 von 1976 geht es nicht. Das Lenkrad, das Armaturenbrett, fertig. Aber ...

Foto: : Sutton Images

Ferrari 312T
Ferrari 312T
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... zur Mitte des Jahrzehnts tauchen erste Schalter am Lenkrad auf. Der Ferrari 312T von 1975 bietet dem Fahrer so die Möglichkeit, eine Einstellung vorzunehmen, ohne die Hand vom Lenkrad nehmen zu müssen. Eine Revolution!

Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

Surtees TS19
Surtees TS19
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Diese Lösung macht Schule, wie der Surtees TS19 von 1977 beweist. Auch hier befindet sich ein Schalter auf dem Lenkrad. Damit kann der Fahrer die Zündung (Englisch: Ignition) ein- und ausschalten.

Foto: : Ercole Colombo

Fittipaldi F8
Fittipaldi F8
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Spannend wird es hier im Cockpit des Fittipaldi F8 von 1980: Ein kleines Schild erinnert an die Gurtpflicht, die zu diesem Zeitpunkt aber bereits fast zehn Jahre gilt!

Foto: : Sutton Images

Brabham BT53
Brabham BT53
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1984 ist das Lenkrad selbst noch immer sehr schlicht und einfach gehalten, aber die Instrumente dahinter und die damit verbundenen Einstellmöglichkeiten sind deutlich umfangreicher geworden. Der Lederkranz ist hier am Brabham BT53 bereits Geschichte und durch griffigeres Material ersetzt worden, wenngleich ...

Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

McLaren MP4/2C
McLaren MP4/2C
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... McLaren mit dem Modell MP4-2C von 1986 weiterhin auf eine Ledereinfassung setzt. Doch deren Tage sind nun endgültig gezählt.

Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

Lotus 99T
Lotus 99T
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Mitte der 1980er-Jahre erhalten die Fahrer erstmals Knöpfe auf ihre Lenkräder. Der Lotus 99T von 1987 zeigt einen roten und einen grünen Knopf, dazu ein digitales Display im Hintergrund. Das analoge Armaturenbrett verschwindet aus dem Formel-1-Cockpit.

Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

McLaren MP4/5B
McLaren MP4/5B
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Zu Beginn der 1990er-Jahre weist das Lenkrad des McLaren MP4-5B von 1990 immer noch nur wenige Knöpfe auf. Ferrari hat da bereits Schaltwippen am Lenkrad installiert und den Ganghebel eingemottet. Die nächste Formel-1-Revolution!

Foto: : Ercole Colombo

Leyton House CG911
Leyton House CG911
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1991 bricht Leyton House mit dem CG911 immerhin die bisherige Lenkrad-Form auf und installiert zusätzliche Flächen für die beiden Knöpfe, aber ...

Foto: : LAT Images

Ferrari 412T2
Ferrari 412T2
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... erst zur Mitte der 1990er-Jahre geht es Schlag auf Schlag: Ferrari versieht den 412T von 1995 bereits mit mehreren Knöpfen am Lenkrad, das zudem über eine verbesserte Ergonomie verfügt. Der Knopf N ("neutral") steht für den Leerlauf.

Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

Ferrari F310
Ferrari F310
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In dieser Zeit tauchen zum ersten Mal Drehschalter auf dem Formel-1-Lenkrad auf, wie hier am Ferrari 310 von 1996. Nun sind auch ein kleines Display und die Drehzahlanzeige direkt ins Lenkrad integriert, dazu Knöpfe für den Funkverkehr (R) und den Boxengassenlimiter (L). Komplett rund ist nun kein Lenkrad mehr.

Foto: : Sutton Images

Ferrari F310B
Ferrari F310B
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Wie rasant die Entwicklung jetzt voranschreitet, das zeigt der Blick in das Cockpit des Ferrari F310B von 1997: Innerhalb weniger Monate sind viele weitere Schalter und Knöpfe dazugekommen!

Foto: : Ercole Colombo

Ferrari F2003-GA
 Ferrari F2003-GA
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Nur sechs Jahre später hat sich das Lenkraddesign komplett verändert. Immer mehr Knöpfe und Schalter sowie ein vergrößertes Display halten Einzug, hier am Beispiel des Ferrari F2003-GA von 2003.

Foto: : Rainer W. Schlegelmilch

Williams FW26
Williams FW26
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Jedes Team entwickelt eigenständige Lösungen, ganz nach Fahrerpräferenz. Die Lenkräder - im Bild der Williams FW26 von 2004 - werden inzwischen aufwändig und kostspielig aus Kohlefaser gefertigt.

Foto: : Sutton Images

McLaren MP4-19
McLaren MP4-19
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Ob Trinkflaschen-Aktivierung, Traktionskontrolle oder Reifenwahl: All das erledigt der Fahrer nun per Knopfdruck aus dem Cockpit heraus, direkt am Lenkrad. Wir sehen einen McLaren MP4-19 von 2004.

Foto: : Sutton Images

Toro Rosso STR01
Toro Rosso STR01
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Der Übersichtlichkeit halber färben die Teams die Knöpfe unterschiedlich ein, damit sich der Fahrer auf der Strecke leichter tut. Alles muss gut einstudiert sein, damit die Handgriffe ganz natürlich erfolgen können, wie hier beim Toro Rosso STR01 von 2006.

Foto: : Sutton Images

Toyota TF107
Toyota TF107
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2007, so scheint es, dient das Toyota-Lenkrad im TF107 hauptsächlich dazu, die vielen Einstellmöglichkeiten parat zu halten. Und natürlich: Gelenkt wird damit auch noch, quasi nebenbei.

Foto: : Sutton Images

Haas VF-16
Haas VF-16
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Das Lenkrad im Haas VF-16 von 2016 erinnert mit seiner unten offenen Form fast schon an ein Gamepad. "Spielereien" gibt es tatsächlich, zum Beispiel den verstellbaren Heckflügel (DRS). Gut zu erkennen ist hier das große Einheitsdisplay zentral im Lenkrad. Denn ein Armaturenbrett hat die Formel 1 schon lange nicht mehr ...

Foto: : Sutton Images

Alfa Romeo C39
Alfa Romeo C39
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Der Ist-Zustand anhand des Alfa-Romeo-Lenkrads für die Saison 2020. Mit Funktionen, von denen die Grand-Prix-Helden der 1950er-Jahre nur träumen konnten ...

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

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