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Frontflügel-DQ: Kimi Räikkönen vermutet Verbindung zu China

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Frontflügel-DQ: Kimi Räikkönen vermutet Verbindung zu China
Autor:
Co-Autor: Valentin Chorunschi
28.04.2019, 18:51

Alfa-Romeo-Pilot Kimi Räikkönen erklärt, welche Vermutung er nach seiner Disqualifiktion hat - Ein Punkt in Baku "Schadensbegrenzung"

Kimi Räikkönen war einer von drei Piloten, die aus der Boxengasse in das Formel-1-Rennen in Baku gestartet sind. Der Finne erfuhr erst am Sonntagmorgen von seiner nachträglichen Disqualifikation, da sein Frontflügel für illegal erklärt wurde. Der Finne erkämpfte sich mit einer mutigen Einstoppstrategie noch den letzten Punkt. Mit Rang zehn ist der "Iceman" allerdings nicht ganz zufrieden. Formel 1 2019 live im Ticker!

"Natürlich hatten wir nicht geplant, aus der Box zu starten", schmunzelt der Finne nach dem Grand Prix. Er erfuhr erst rund drei Stunden vor Rennstart davon. Bei einem FIA-Test wurde der Frontflügel auf seine Biegsamkeit geprüft, diese überschritt das vorgegebene Maß um 0,5 Millimeter.

"Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, was passiert ist. Plötzlich war der Flügel heute Morgen illegal." Räikkönen beginnt daraufhin zu erklären, dass diese Problematik schon beim vergangenen Rennen in China aufgefallen war: "Im vergangenen Rennen hatte ich am Ende ein Problem, da ist eine Strebe am Frontflügel gebrochen und ich habe Abtrieb verloren."

Reifen "nicht richtig zum Arbeiten gebracht"

Dazu passen auch Räikkönens Aussagen nach dem Rennen in China, der Finne sprach von großen Problemen mit den Vorderreifen am Ende des Rennens. "Vielleicht war das ein ähnliches Problem, das [die Disqualifikation] ausgelöst hat, leider."

Es blieb laut seiner Aussage nicht genügend Zeit, um einen modifizierten Frontflügel zu produzieren. "Dann passiert so etwas eben. Das macht uns natürlich nicht schneller, aber so läuft das eben. Hoffentlich ist es für alle fair."

Alfa-Romeo-Teamchef Frederic Vasseur ergänzt: "Das war ein marginaler Fehler bei der Biegung. Auf Antonios Auto war der gleiche Frontflügel mit der gleichen Konfiguration in Ordnung - als Konsequenz mussten wir die Spezifikation tauschen und Kimi musste aus der Box starten."

Kimi Räikkönen

Räikkönen holte in den ersten vier Rennen für Alfa Romeo Punkte

Foto: LAT

"Generell" ist Räikkönen mit dem Endergebnis zufrieden: "Ich konnte einen Punkt einfahren. Das ist besser als nichts, aber es war schwierig, da ich nicht genügend Grip hatte. Ich denke nicht, dass wir die Reifen gut zum Arbeiten gebracht haben", schildert er sein Problem.

Räikkönen startete auf einem gebrauchten Satz Soft-Reifen und leitete in Runde sechs bereits die ersten Boxenstopps ein. Am Teamfunk war zu hören, wie der Finne mehrmals darum bat, früh stoppen zu können. "Die weichen Reifen waren okay. Wir sind nur ein paar Runden damit gefahren. Dann steckten wir hinter mehreren Autos fest und sind sehr langsam gefahren."

Aus seiner Erfahrung weiß der 39-Jährige: "Da ist es besser, einen Boxenstopp einzulegen und so konnten wir alle anderen überspringen." Räikkönen fiel zwischenzeitlich zwar wieder ans Ende des Feldes zurück, konnte dann aber von den Boxenstopps der anderen und manchen Ausfällen profitieren - sein Undercut hat funktioniert.

"Ein Punkt war das Beste, was wir machen konnten"

Er fuhr insgesamt 44 Runden auf dem gelben Pirelli-Pneu, der längste Medium-Stint im Rennen. "Ich denke, das war die richtige Entscheidung. Ich habe dann versucht, die Reifen und die Bremsen zu schonen. Das war nicht das einfachste Rennen, aber dennoch haben wir Punkte geholt."

Am Ende konnte sich der Routinier auf den zehnten Platz schieben, somit punktet der "Iceman" auch im vierten Rennen für Alfa Romeo. Zwar war dieses Ergebnis für Teamchef Vasseur "Schadensbegrenzung", dennoch ist Räikkönen nicht unglücklich: "Ein Punkt war heute das Beste, was wir machen konnten. Daher nehmen wir den. Das nächste Rennen sollte einfacher werden", blickt er auf Barcelona voraus.

Der Finne ist abgesehen von den Top 5 in der Weltmeisterschaft außerdem der einzige Pilot, der in jedem Rennen bislang in die Top 10 fahren konnte. In der WM-Wertung belegt er derzeit den achten Rang, punktgleich mit Sergio Perez (Racing Point) und Pierre Gasly (Red Bull).

"Wir haben zwar ein paar Punkte geholt, aber ich denke nicht, dass wir alles aus den bisherigen Wochenenden aus unserem Paket herausholen konnten", blickt er auf den Saisonauftakt zurück. "Daher ist das ein wenig enttäuschend, aber wir werden manche Dinge weiter feintunen. Und das ist ja noch eine junge Truppe, daher müssen wir besser werden, ein bisschen hier und da. Ich bin sicher, dass das gut werden wird."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Event Baku
Subevent Rennen
Autor Maria Reyer