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Frontflügel von 2019: Ferrari bleibt bei Vorgänger-Konzept

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Frontflügel von 2019: Ferrari bleibt bei Vorgänger-Konzept
Autor:
Co-Autor: Roberto Chinchero
11.02.2020, 23:05

Ferrari hat bei der Präsentation seines SF1000 den alten Frontflügel von 2019 am Auto gehabt: Das soll im Grunde auch weiter so bleiben, sagt der Teamchef

Ferrari wird auch in der Formel-1-Saison 2020 weiter auf das alte Frontflügel-Konzept setzen, auch wenn man in der neuen Saison mit deutlich mehr Abtrieb plant. Die Scuderia hatte im Vorjahr im Gegensatz zu Mercedes und Red Bull auf einen Frontflügel gesetzt, der weniger Luftwiderstand, aber auch weniger Abtrieb generiert, doch der höhere Topspeed des SF90 ging zu Lasten der Performance in den Kurven.

Mit dem neuen SF1000 hat Ferrari bereits angekündigt, die Defizite auszumerzen und auf deutlich mehr Anpressdruck zu setzen. Das schließt allerdings kein neues Konzept mit dem Frontflügel ein. Denn die Scuderia hatte bei der Präsentation den Flügel des Vorjahres am Auto und will weiter mit diesem arbeiten.

"Dieser Flügel ist nicht der finale, aber es ist die Basis für den Beginn. Wir werden damit auch bei den Wintertests fahren", erklärt Teamchef Mattia Binotto. "Wir werden unser Konzept nicht verändern. Es wird so bleiben - egal was wir später auch testen werden. Ich denke, dass es für uns das richtige Konzept ist."

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"Wir haben den Anpressdruck stark erhöht. Nicht nur durch den Flügel, sondern auch durch andere Teile am Auto. Etwa die Turning-Vanes. Das ist alles sehr komplex. Aber das Auto ist insgesamt schlanker geworden, das Heck und der Diffusor funktionieren besser. Der Anpressdruck insgesamt ist sicher höher geworden."

Der stärkere Abtrieb bringt laut Binotto auch etwas mehr Luftwiderstand mit sich, doch das nimmt Ferrari in Kauf. "Wir glauben, dass wir ein Auto haben, das in den Kurven mit Sicherheit schneller sein wird - aber dafür vielleicht langsamer auf den Geraden." Doch da hatte Ferrari zuvor ohnehin starke Vorteile.

Ob das am Ende die richtige Balance ist, bleibt abzuwarten: "Wir wissen ja nicht, was die anderen machen", sagt Binotto.

Mit Bildmaterial von Ferrari.

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