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Früher Stopp zahlt sich nicht aus: Pierre Gasly wird alles zu heiß

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Früher Stopp zahlt sich nicht aus: Pierre Gasly wird alles zu heiß
Autor:
Co-Autor: René Fagnan
10.06.2019, 00:14

Pierre Gasly wollte es endlich auch mal im Rennen vor Teamkollege Max Verstappen ins Ziel schaffen - Doch die Strategie geht völlig nach hinten los

Von Platz fünf gestartet, am Ende überrundeter Achter. Pierre Gasly erlebte beim Großen Preis von Kanada 2019 ein Rennen zum Vergessen. Ein früher Boxenstopp ging völlig nach hinten los, weil der Franzose hinter Lance Stroll kleben blieb. Formel 1 2019 im Live-Ticker! Von da an überhitzte das ganze Auto.

"Mir ist einfach alles zu heiß geworden", sagt der Red-Bull-Pilot frustriert. "Wir mussten Leistung zurücknehmen, was Performance gekostet hat. Ich bin sehr enttäuscht von diesem Resultat. Da gibt es viel zu analysieren."

Ausgangspunkt der Misere war ein extrem früher Boxenstopp nach Runde sechs, um die weichen Reifen loszuwerden. Warum so früh? "Wir mussten etwas anderes probieren, weil ich hinter Daniel [Ricciardo] gestartet bin."

Doch der Schuss ging nach hinten los, weil Gasly bis auf Position 13 zurückfiel. Das warf ihn auch hinter zahlreiche Fahrer zurück, die von außerhalb der Top 10 gestartet waren, also freie Reifenwahl hatten. Die sollten ihn von nun an blockieren und sein Rennen völlig in die falsche Richtung lenken.

Ein halbes Rennen hinter Stroll

An Antonio Giovinazzi kam er noch relativ schnell vorbei, doch als nächster stand Lance Stroll auf der Liste. Und dieser sollte sein Rennen zum Albtraum werden lassen: Gegen den pfeilschnellen Racing Point hatte er keine Chance auf der Geraden.

"Da begannen die Überhitzungsprobleme", erinnert er sich. "Wir mussten die Motorleistung reduzieren und die Bremsen abkühlen lassen. Selbst mit offenem DRS kam ich auf der Geraden nicht mit ihm mit!"

Ewige Zeit hing er hinter dem pinken Fahrzeug fest, bis Stroll endlich am Ende der 44. Runde in die Box abbog. Doch der Schaden war für Gasly angerichtet, selbst an die beiden Renaults vor ihm kam er nicht mehr heran.

Kein befriedigendes Resultat ein Rennen vor dem Heimspiel. Ob in Le Castellet endlich der Knoten aufgeht? "Wir werden dort einige Updates haben", verspricht er. "Damit sollten wir schneller und konkurrenzfähiger sein. Ich mag diese Strecke und kenne die besser. Wir werden versuchen, in Frankreich stärker zu sein."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Subevent Rennen
Autor Heiko Stritzke