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Für bessere Titelchancen: Ferrari zieht Motorenupdate vor

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Für bessere Titelchancen: Ferrari zieht Motorenupdate vor
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
07.05.2019, 17:42

Ferrari verwendet das eigentlich für Kanada geplante Update seines Antriebsstrangs schon in Spanien, um Mercedes im Formel-1-Titelkampf unter Druck zu setzen

Der Spanien-Grand-Prix in Barcelona als Eröffnung der Europa-Saison ist traditionell ein Rennen, in dem die Teams zahlreiche Entwicklungsteile einsetzen. Ferrari ist da keine Ausnahme: Das Team um Sebastian Vettel und Charles Leclerc wagt sogar einen besonders großen Schritt und zieht das für Kanada geplante Motorenupdate um zwei Rennen vor, um im WM-Titelkampf gegen Mercedes einen Stich zu machen.

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto begründet die Planänderung so: "Wir liegen derzeit in der Gesamtwertung zurück und müssen aufholen. Das bedeutet, unsere Entwicklungsarbeit wird in diesem Jahr der Schlüssel zum Erfolg sein."

Bereits in Baku hatte Ferrari einen neuen Heckflügel sowie modifizierte Windabweiser eingesetzt, nun also folgt die zweite Spezifikation des Motors. Außerdem spendiert Shell seinem Partnerteam neue Schmiermittel. "Damit werden wir eine noch bessere Leistung erzielen", sagt Binotto, dessen Rennstall bisher schon mit hohen Topspeeds geglänzt hatte.

Fotostrecke
Liste

Williams FW42: Heckflügel und Diffusor

Williams FW42: Heckflügel und Diffusor
1/36

Foto: : Giorgio Piola

Toro Rosso STR14: Windabweiser

Toro Rosso STR14: Windabweiser
2/36

Foto: : Giorgio Piola

Racing Point RP19: Heckflügel

Racing Point RP19: Heckflügel
3/36

Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10: Vorderradaufhängung

Mercedes W10: Vorderradaufhängung
4/36

Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10: Hinterradaufhängung

Mercedes W10: Hinterradaufhängung
5/36

Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10: Heckflügel

Mercedes W10: Heckflügel
6/36

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Heckflügel und Diffusor

Ferrari SF90: Heckflügel und Diffusor
7/36

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Windabweiser

Ferrari SF90: Windabweiser
8/36

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Unterboden

Ferrari SF90: Unterboden
9/36

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Heckflügel

Ferrari SF90: Heckflügel
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Foto: : Giorgio Piola

Haas VF-19: Windabweiser

Haas VF-19: Windabweiser
11/36

Foto: : Giorgio Piola

Renault R.S.19: Motor und Heckflügel

Renault R.S.19: Motor und Heckflügel
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Foto: : Giorgio Piola

Williams FW42: Frontpartie

Williams FW42: Frontpartie
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Foto: : Simon Galloway / Motorsport Images

Ferrari SF90: Unterboden

Ferrari SF90: Unterboden
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Heckflügel

Ferrari SF90: Heckflügel
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Foto: : Simon Galloway / Motorsport Images

Pirelli-Reifen mit Felge

Pirelli-Reifen mit Felge
16/36

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Red Bull RB15: Heckflügel

Red Bull RB15: Heckflügel
17/36

Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10: Heckflügel

Mercedes W10: Heckflügel
18/36

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL34: Frontpartie

McLaren MCL34: Frontpartie
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Foto: : Simon Galloway / Motorsport Images

Ferrari SF90: Frontflügel

Ferrari SF90: Frontflügel
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Mercedes W10: Winglets

Mercedes W10: Winglets
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Vorderradaufhängung mit Flo-Viz-Farbe

Ferrari SF90: Vorderradaufhängung mit Flo-Viz-Farbe
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Renault R.S.19: Frontflügel

Renault R.S.19: Frontflügel
23/36

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Williams FW42: Unterboden

Williams FW42: Unterboden
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Windabweiser

Ferrari SF90: Windabweiser
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Foto: : Giorgio Piola

Red Bull RB15: Frontpartie

Red Bull RB15: Frontpartie
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Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Unterboden

Ferrari SF90: Unterboden
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Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Windabweiser

Ferrari SF90: Windabweiser
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Foto: : Giorgio Piola

Red Bull RB15: Windabweiser

Red Bull RB15: Windabweiser
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Foto: : Jerry Andre / Motorsport Images

Pirelli-Regenreifen

Pirelli-Regenreifen
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Foto: : Steve Etherington / Motorsport Images

Mercedes W10: Sensor am Frontflügel

Mercedes W10: Sensor am Frontflügel
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Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Hinterradaufhängung

Ferrari SF90: Hinterradaufhängung
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Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10: Cockpitschutz Halo

Mercedes W10: Cockpitschutz Halo
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Foto: : Steve Etherington / Motorsport Images

Renault R.S.19: Heckflügel

Renault R.S.19: Heckflügel
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Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10: Vorderradbremse

Mercedes W10: Vorderradbremse
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Foto: : Giorgio Piola

Red Bull RB15: Heckflügel

Red Bull RB15: Heckflügel
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Foto: : Giorgio Piola

Doch selbst für ein Werksteam wie Ferrari komme ein vorgezogenes Update einem Kraftakt gleich, betont der Teamchef: "Wirklich jeder im Team hat hart gearbeitet, damit wir diese Entwicklungsschritte schon jetzt machen können. Wir sind damit unserem eigenen Zeitplan voraus."

Bei maximal drei Verbrennungsmotoren pro Saison und Fahrer hatte Ferrari die Saison ursprünglich einfach gedrittelt und wäre beim siebten Rennen in Kanada erstmals mit der Ausbaustufe gefahren. Das kann bedeuten: Die neue Spezifikation und ein mögliches weiteres Update müssen im weiteren Verlauf der Saison vielleicht mehr Grands Prix überstehen als eigentlich gedacht.

Ferrari ist allerdings nicht der erste Motorenhersteller mit einem Update in diesem Jahr: Honda hatte bereits in Baku eine neue Ausbaustufe seines Formel-1-Antriebs eingesetzt, wenngleich vor allem aus Sorgen um die Zuverlässigkeit der Triebwerke. Bei Ferrari ist die Zielsetzung eine andere: mehr Leistung.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen