Für den Notfall: Paul di Resta steht als Reservefahrer bei McLaren bereit

McLaren rüstet für den Fall der Fälle auf: Paul di Resta erfüllt eine zusätzliche Reserverolle, sollten die beiden Mercedes-Ersatzfahrer nicht verfügbar sein

Für den Notfall: Paul di Resta steht als Reservefahrer bei McLaren bereit

Paul di Resta fungiert in der Formel-1-Saison 2021 als Reservepilot von McLaren, das hat Teamchef Andreas Seidl bestätigt. Sollten die Mercedes-Ersatzfahrer Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries aufgrund ihrer Formel-E-Aktivitäten verhindert sein, würde der Schotte zum Zug kommen.

"Unser Hauptaugenmerk liegt auf dieser Vereinbarung, die wir mit Mercedes haben", betont McLaren-Teamchef Andreas Seidl. Allerdings sind Vandoorne und de Vries nicht immer greifbar. Da das britische Team eine gute Beziehung zu di Resta pflegt, hat man mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer eine Vereinbarung geschlossen.

Der Schotte ist im Besitz einer Superlizenz, daher könnte er den McLaren von Lando Norris oder Daniel Ricciardo jederzeit übernehmen. "Wir haben eine Vereinbarung mit ihm, dass er einspringt, wenn der Bedarf besteht. Wir sind also auf verschiedene Szenarien vorbereitet."

Die Rolle der Ersatzfahrer wurde im Laufe des vergangenen Jahres immer wichtiger, da durch Corona-Infektionen Fahrer öfter ausfielen. McLaren hatte daher schon in der Saison 2020 eine Vereinbarung mit Motorenpartner Mercedes abgeschlossen, wonach Vandoorne und de Vries ausgeliehen werden können.

Außerdem schloss die Mannschaft mit di Resta schon am Rande des Silverstone-Wochenendes eine zusätzliche Vereinbarung. Der Schotte fuhr insgesamt vier Saisons in der Formel 1, von 2010 bis 2013 bei Force India. In Ungarn 2017 sprang er als Ersatz in letzter Minute für Felipe Massa bei Williams ein.

Ob er zu noch einem weiteren Renneinsatz kommt, hängt davon ab, ob und welcher Pilot bei Mercedes zur Verfügung steht. In Imola erfüllt Vandoorne die Ersatzfahrer-Rolle, obwohl er nicht vor Ort an der Strecke ist. "Das ist natürlich etwas, was wir zusammen mit Mercedes machen müssen", meint Seidl.

"Das hängt davon ab, wer an dem jeweiligen Wochenende tatsächlich für Mercedes im Einsatz ist." Bei Mercedes-Kunde Aston Martin hat man sich ebenso die Dienste eines dritten Fahrers gesichert: Nico Hülkenberg wird als Reservepilot gegebenenfalls einspringen.

Der Deutsche hat diese Rolle auch bei Mercedes inne, und würde ebenso bereitstehen. War der Deutsche auch für McLaren eine Option? "Am Ende sind wir wieder von Mercedes abhängig. Wir müssen einfach verfolgen, wen Mercedes für die verschiedenen Wochenenden einsetzt. Aber unser Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf Stoffel und Nyck."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Vettel über "Rake"-Nachteil: "Möglichkeit zu wechseln gibt es nicht"
Vorheriger Artikel

Vettel über "Rake"-Nachteil: "Möglichkeit zu wechseln gibt es nicht"

Nächster Artikel

Aus Prinzip: Warum Sebastian Vettel die Bahrain-Impfung abgelehnt hat

Aus Prinzip: Warum Sebastian Vettel die Bahrain-Impfung abgelehnt hat
Kommentare laden