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Für mehr Action: Nico Rosberg wünscht sich Rückkehr der Tankstopps

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Für mehr Action: Nico Rosberg wünscht sich Rückkehr der Tankstopps
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28.06.2019, 21:45

Nico Rosberg schlägt vor, in der Formel 1 wieder Tankstopps zuzulassen - Bezüglich der Sicherheitsbedenken regt er ebenfalls eine Lösung an

Das Thema Tankstopps polarisiert die Formel 1 nach wie vor. Nico Rosberg schlägt sich auf die Seite der Befürworter des Nachtankens. Der Weltmeister von 2016 verspricht sich durch die Wiedereinführung mehr Action und Begeisterung bei Fahrern und Fans. Und auch für das Thema Sicherheit hätte er eine Lösung parat.

"Momentan ist es so, dass die Fahrer zu Beginn des Rennens mit dem ganzen Treibstoff an Bord quasi LKWs fahren", sagt der 34-Jährige. "Die Autos sind mindestens drei Sekunden langsamer. Erstens ist das physisch keine Herausforderung, zweitens macht das keinen Spaß." Er spricht hier aus eigener Erfahrung.

Würden Tankstopps wieder eingeführt werden, würde das den Fahrern ermöglichen, wieder komplett Vollgas durch zu fahren, denn auch der Reifenverschleiß fällt bei wenig Zuladung deutlich geringer aus. Auch die G-Kräfte würden von Beginn an deutlich höher ausfallen.

"Am Ende des Rennens werden wir dann sehen, wie die Fahrer physisch am Ende sind", findet Rosberg. "Das wollen wir doch sehen, wie sie an die Grenzen gehen. Und dann kommt auch der Enthusiasmus der Fahrer auch besser zu den Fans rüber."

Die Tankstopps wurden zur Formel-1-Sauiison 2010 abgeschafft, nachdem es in der Saison 2008 zwei Vorfälle mit Tankrüsseln gegeben hat, die im Auto steckengeblieben sind (Christijan Albers in Magny-Cours, Felipe Massa in Singapur).

Rosberg schlägt in punkto Sicherheit eine technische Lösung vor: "Wir brauchen einen Sensor am Tankschlauch, der den Benzindurchfluss erst ermöglich, wenn der Rüssel richtig draufsitzt. Wenn er nicht richtig drauf ist, dann fließt nichts rein."

"Und umgekehrt kann der Fahrer nicht losfahren, solange der Tankstutzen drauf sitzt. Das Fahrzeug wird blockiert, solange die Sensoren zeigen, dass der Rüssel noch steckt. Das muss machbar sein."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Autor Heiko Stritzke