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Funkverkehr in der Aufwärmrunde: FIA will Regel überprüfen

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Funkverkehr in der Aufwärmrunde: FIA will Regel überprüfen
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper

Die FIA hat eigeninitiativ eine Überprüfung jener Funkregel angekündigt, die dem Haas-Duo beim Formel-1-Rennen in Ungarn eine Zehn-Sekunden-Strafe einbrachte

Nachdem die beiden Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen in Ungarn deswegen bestraft wurden, will die FIA die Vorschrift, laut der ein Funkverkehr zwischen Team und Fahrer in der Einführungsrunde nur begrenzt erlaubt ist, einer Überprüfung unterziehen. Dies bestätigte Formel-1-Rennleiter Michael Masi.

"Wir werden, wie wir es mit allen Teilen des Reglements tun, alles diskutieren, was von Zeit zu Zeit aktualisiert, überarbeitet und erneuert werden muss", erklärt Masi. Die technische Richtlinie, auf die das besagte Funkverbot zurückgeht, sei davon nicht ausgenommen. "Dieser Prozess ist bereits im Gange, und wir arbeiten mit allen Teams."

In dem Zusammenhang betont der Rennleitung aber, dass die Überprüfung intern veranlasst worden sei und nicht etwa im Zuge einer Bitte der Teams: "Die FIA hat proaktiv darauf hingewiesen, dass es sich um etwas handelt, das wir gemeinsam überprüfen müssen, und wir verstehen die Art und Weise, wie es dazu gekommen ist."

Haas kritisiert Diskrepanz zwischen den Strafen

Die Beschränkung des Funkverkehrs geht auf das Jahr 2017, erhielt aber mit der Strafe von Haas in Budapest neue Aufmerksamkeit. Das Team hatte mit den Fahrern während der Einführungsrunde über einen Reifenwechsel von Intermediates auf Slicks diskutiert. Am Ende der Runde kam das Duo an die Box und wechselte.

Nach dem Rennen erhielten Grosjean und Magnussen eine Zehn-Sekunden-Strafe. Denn die Regel besagt, dass die Fahrer das Auto in der Einführungsrunde "allein und ohne fremde Hilfe" steuern müssen. Funkverkehr, der den Start verbessern könnte, soll unterbunden werden; nur sicherheitsrelevante Funksprüche sind erlaubt.

Vor allem bei Haas-Teamchef Günther Steiner saß der Ärger angesichts der Strafe tief. "Ich glaube nicht, dass zehn Sekunden angemessen waren", sagt er - auch mit Blick auf die Fünf-Sekunden-Strafe von Alexander Albon (Red Bull) in Silverstone 1, wo er Magnussen in Runde eins beim Überholen aus dem Rennen kickte.

Formel-1-Rennleiter verspricht, genau abzuwägen

"Wir fuhren nach der Formationsrunde nicht in die Startaufstellung, sondern gingen an die Box und bestraften uns selbst. Dann bekamen wir weitere zehn Sekunden. Ein anderer nimmt einen Konkurrenten aus dem Rennen, bekommt fünf Sekunden und kann noch in die Punkte fahren. Es gibt also eine Diskrepanz", so Steiner.

Er habe kein Problem damit, "wenn jeder die gleiche Fünf-Sekunden-Strafe erhält, sobald er jemanden von der Strecke drängt", betont der Haas-Teamchef. "Es muss nur konsequent gehandhabt werden. Aber dann müssen sie damit rechnen, dass sie vielleicht riskieren, dass das öfter passiert, weil die Strafe sehr niedrig ist."

Seinen Unmut bezüglich der Strafe in Ungarn habe er gegenüber der FIA jedenfalls deutlich gemacht - und hofft auf eine Überarbeitung. Masi versichert indes: "Es wird auf allen Ebenen des Entscheidungsprozesses diskutiert werden. Wenn es Änderungen gibt, die als notwendig erachtet werden, dann werden diese vorgenommen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Juliane Ziegengeist