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George Russell: Reisen für Formel-1-Fahrer mit das Anstrengendste

Williams-Pilot George Russell erklärt, wie wichtig ein cleverer Reiseplan für die Fitness als Formel-1-Pilot ist - "Kleine Dinge machten einen großen Unterschied"

George Russell: Reisen für Formel-1-Fahrer mit das Anstrengendste

In der Formel-1-Saison 2020 wird die Königsklasse erstmals zu insgesamt 22 Grands Prix reisen. Das ist nicht nur eine logistische Mammutaufgabe, sondern auch für den Körper eine Herausforderung. Sich als Fahrer zwischen den Rennen hinreichend zu regenerieren und gleichzeitig fit zu halten, verlangt Disziplin und klare Strukturen.

George Russell, der in diesem Jahr seine Rookie-Saison in der Formel 1 bestritt, kann davon ein Lied singen. "Es gibt so viel zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass du auf den Punkt fit bist. Von der Nahrung, die du isst, bis zu der Zeit, in der du sie isst, über den Schlaf und sogar die Flugzeugfirmen, mit denen du fliegst", erklärt der Brite.

"Sie alle haben unterschiedliche Sitze und manchmal weißt du, dass du im Flugzeug wahrscheinlich überhaupt keinen Schlaf bekommst. Manchmal ist aber auch das Gegenteil der Fall, was bedeutet, dass du vielleicht nicht nachts, aber auf einem Flug zehn Stunden lang anständig schlafen kannst und in einem viel besseren Zustand ankommst."

Es sei daher ein Vollzeitjob, die Zeitpläne richtig zu arrangieren. "Wenn ich die Zeiten, in denen ich alles perfekt gemacht habe, mit den Zeiten vergleiche, in denen ich nicht gut vorbereitet war, spüre ich den Unterschied am Rennwochenende deutlich. Es ist ziemlich unglaublich, wie diese kleinen Dinge einen Unterschied machen", erklärt Russell.

Wie groß er wirklich ist, war dem 21-Jährigen nicht immer klar. "Nur du selbst weißt, ob du dich voller Energie fühlst und bereit bist, am Wochenende anzugreifen oder nicht. Aus der Zeit, in der ich alles perfekt mit dem Schlaf, dem Essen und dem Zeitmanagement gemacht habe, weiß ich, dass ich vor einem Rennwochenende in guter Verfassung bin."

"Ich hatte nicht immer genug Erfahrung, um zu wissen, ob die Leistung mit solchen Dingen besser ist oder nicht, aber mittlerweile bin ich sicher, dass es das ist", hält der Williams-Pilot fest. Bevor er 2019 einen Stammplatz in der Formel 1 erhielt, fuhr er jeweils ein Jahr in der Formel 2 (2018) und GP3-Serie (2017) und sicherte sich jeweils den Titel.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Juliane Ziegengeist