Giovinazzi: Kollision mit Nico Hülkenberg nur ein Missverständnis

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Giovinazzi: Kollision mit Nico Hülkenberg nur ein Missverständnis
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29.03.2019, 22:27

Antonio Giovinazzi erklärt den seltsamen Unfall mit Nico Hülkenberg im ersten Freien Training in Bahrain: Was es mit der Geste auf sich hatte

Die wahrscheinlich kurioseste Situation an diesem Freitag beim Großen Preis von Bahrain 2019 Im Live-Ticker! spielte sich zwischen Antonio Giovinazzi und Nico Hülkenberg im ersten Freien Training ab. In der schnellen Rechts-Links-Kombination (Kurve 6 und 7) kollidierten der Alfa Romeo C38 und Renault R.S.18 seitlich miteinander, was Giovinazzi spektakulär durch die Luft fliegen ließ. Der Zusammenstoß blieb ohne unmittelbare Folgen.

Aber was ist eigentlich passiert? Der italienische Rookie, der an diesem Wochenende sein erstes Rennen auf dem Bahrain International Circuit absolviert, spielt den Vorfall herunter: "Es war nur ein Missverständnis. Ich war auf meinem Longrun und habe gepusht. Er nicht. Er hat mich nicht gut gesehen."

Giovinazzi hob kurz vor dem Zusammenstoß die rechte Hand aus dem Cockpit. Das war mitnichten ein Dankeschön in Richtung Hülkenberg: "Ich hatte ihn schon vor Kurve 6 eingeholt. Das war mehr ein 'Komm schon'. Dann haben wir uns berührt. Aber es war nur ein Missverständnis." Seines Erachtens hätte der Renault-Pilot auch schon vor der Rechtskurve Platz machen können.

 

Während Nico Hülkenberg mit den Plätzen sieben und fünf in den beiden Freien Trainings eine aufsteigende Renault-Form gegenüber Melbourne andeutete, tat sich Giovinazzi schwer: Mit den Plätzen 16 im ersten und 18 im zweiten Training zeigte sich wieder einmal für den 25-Jährigen, wie hoch die Trauben in der Formel 1 hängen.

Im wichtigen zweiten Training kam der 25-Jährige ebenso wie Teamkollege Kimi Räikkönen wegen der Kühlprobleme bei Alfa Romeo kaum zum Fahren. Anders als der Finne konnte Giovinazzi aber immerhin noch einmal auf die Strecke gehen, wenn auch mit wenig Erfolg: "Die anderen sind Longruns gefahren, deshalb steckte ich die ganze Zeit im Verkehr fest, weil ich ja auf einer anderen Strategie war. Letztendlich war es aber gut, zumindest ein bisschen ein Gefühl zu bekommen. Besonders in der Nacht, denn das ist für mich eine Premiere."

"Ich möchte mich bei den Jungs bedanken, denn dank ihnen konnte n ich och einmal rausgehen und zumindest noch zwei Runden drehen. Für das Gefühl hilft das. Es war kein einfacher Tag. Hoffentlich wird's morgen besser."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Heiko Stritzke
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