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Giovinazzis Rookie-Saison: Ausgerechnet Spa war der Wendepunkt

Warum der Belgien-Grand-Prix für Alfa-Romeo-Pilot Antonio Giovinazzi trotz des späten Crashs der entscheidende Schritt zum Formanstieg war

Giovinazzis Rookie-Saison: Ausgerechnet Spa war der Wendepunkt

Nach einer schwierigen ersten Hälfte präsentiert sich Antonio Giovinazzi in der zweiten Hälfte seiner ersten Formel-1-Saison stärker. Der Italiener, der bei Alfa Romeo den erfahrenen Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen als Teamkollege hat, musste sich nach zwei Jahren als Testfahrer erst ins Programm eines Formel-1-Stammfahrers einschießen.

Fotos: Antonio Giovinazzi in der Formel-1-Saison 2019

Zu Saisonbeginn 2017 hatte Giovinazzi bei Sauber in Vertretung für den verletzten Pascal Wehrlein seine ersten beiden Formel-1-Rennen bestritten. Bis zum Saisonauftakt 2019 aber bestritt er kein Rennen mehr. "Anfangs war das nicht einfach, nach zwei Jahren Auszeit zurückzukommen", sagt Giovinazzi und merkt an: "Zumal ich ja einen Weltmeister mit riesiger Erfahrung neben mir habe, der erst wenige Monate zuvor einen Grand Prix gewonnen hatte."

"Da war der Vergleich für einen Rookie natürlich nicht gerade einfach", verweist Giovinazzi auf die erste Saisonhälfte. Während Räikkönen bei den ersten zehn Saisonrennen sieben Mal in die Punkteränge fuhr, gelang Giovinazzi dies nur einmal. "Kimi hatte definitiv keine Umstellungsprobleme. Er war sofort in der Lage, das Maximum aus dem Auto herauszuholen", spricht der Italiener auf den winterlichen Wechsel des "Iceman" von Ferrari zu Alfa Romeo an.

Und obwohl der teaminterne Vergleich in der ersten Saisonhälfte klar zu Giovinazzis Ungunsten ausfiel, würde er die Konstellation rückblickend nicht anders haben wollen: "Gleichzeitig war diese Situation eine große Chance für mich. Eine derartige Referenz hat mich wachsen lassen. Ich möchte Kimi danken dafür, dass er mir immer geholfen hat und gezeigt hat, welchen Weg es einzuschlagen gilt."

Antonio Giovinazzi

Das Belgien-Wochennede war für Giovinazzi trotz Crash der Wendepunkt

Foto: Sutton

Welches Rennen aber war für Giovinazzi der entscheidende Wendepunkt in der Saison 2019? Denn bei den zehn zurückliegenden Rennen ist er dreimal in die Punkteränge gefahren, Räikkönen nur zweimal. "Es mag vielleicht seltsam klingen, aber es war tatsächlich das Wochenende in Spa", sagt der Rookie, der bei besagtem Grand Prix von Belgien in der letzten Runde an neunter Stelle liegend in die Reifenstapel krachte.

"Natürlich hat sich mein Fehler in der letzten Runde auf das Budget des Teams ausgewirkt. Trotzdem war es das Wochenende, an dem ich spürte, dass ich es schaffen kann. In den Qualifyings war ich vorher schon ganz ordentlich unterwegs gewesen. Was mir aber bis dahin fehlte, war die Pace im Rennen", erinnert sich Giovinazzi.

"Und in Spa hatte ich den Eindruck, dass diese Pace da war. Ich versuchte es mit einem Gefühl wie in der Formel 2. Damit sind mir ein paar gute Überholmanöver gelungen und ich habe mir das Rennen insgesamt gut eingeteilt. Nach dem Unfall war ich enttäuscht, aber gleichzeitig wusste ich, dass ich den richtigen Weg gefunden hatte."

Diesen Eindruck bestätigte Giovinazzi bei den beiden folgenden Rennen, als er in Monza und Singapur jeweils in die Punkteränge fuhr. "In Singapur kam auch noch ein großartiger Job im Qualifying dazu", verweist er auf seinen dortigen zehnten Startplatz.

Antonio Giovinazzi, Kimi Räikkönen

Giovinazzi und Kimi Räikkönen fahren auch 2020 gemeinsam für Alfa Romeo

Foto: LAT

Das eigentliche Highlight war für Giovinazzi aber das Wochenende des Grand Prix von Japan, obwohl er die Punkteränge dort mit P14 im Rennen verpasst hat: "Vor Suzuka, einer mir unbekannten Strecke, hatten mich alle gewarnt, weil sie für einen Neuling so schwierig sei."

"Im ersten Training konnte ich aufgrund eines Defekts nicht fahren. Am Samstag konnte aufgrund des Wetters überhaupt nicht gefahren werden. Ich musste also mit nur ein paar wenigen Runden Erfahrung direkt ins Qualifying gehen, war aber trotzdem schneller als Kimi. Das war eine gute Antwort", so der Youngster im Alfa-Romeo-Team.

Da Alfa Romeo sowohl Räikkönen als auch Giovinazzi für die Formel-1-Saison 2020 bestätigt hat, werden die beiden ein zweites Jahr als Teamkollegen absolvieren. Man darf gespannt sein, was sie erreichen werden.

Zum Thema:

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Mario Fritzsche