Günther Steiner: Warum er Romain Grosjean angeschnauzt hat

Haas-Teamchef Günther Steiner erklärt, warum er beim USA-Grand-Prix Romain Grosjean im Funk gegenüber ausfällig geworden ist.

Seit zwei Jahren braucht das Haas-Personal an der Boxenmauer starke Nerven. Denn ein ums andere Mal werden sie von Romain Grosjean über Funk mit Beschwerden zugetextet. In Austin schoss Teamchef Günther Steiner zurück. Einem Wortgefecht zwischen Grosjean und seinem Ingenieur machte er mit einem deutlichen "Halt die Klappe" ein Ende.

Jetzt erklärt der Österreicher bei 'Sky Sports F1' warum er sich das geleistet hat. "Es ist einfach mit mir durchgegangen. Ich hatte einen Romain-Grosjean-Moment! Aber ich darf das auch einmal. Er darf das öfter." Steiner betont dabei: "Er hat mich da schon richtig verstanden und wir haben danach auch gesprochen. Es hat nicht lange gedauert, das wieder in Ordnung zu bringen. Am Ende habe ich das letztes Wort."

Ob Bremsprobleme, Balance-Beschwerden oder Reifenabbau - Grosjean macht seinem Ärger oft ungefiltert Luft. Dabei fällt er seiner Meinung nach nur so negativ auf, weil die Weltregie seine Funksprüche mit Vorliebe herauspicken.

Fahrer und Team haben jedenfalls schon des Öfteren beteuert, dass Grojeans Wutausbrüche keinen Einfluss auf die Stimmung in der Garage haben. "Er hat eine gute Beziehung zum Team", betont auch Steiner. "Es ist einfach sein Charakter - manchmal kann er es nicht kontrollieren. Aber wenn er aus dem Auto steigt ist schon nach ein paar Minuten alles wieder in Ordnung. Wir haben ja alle mal Hochs und Tiefs."

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