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Gurney-Schlupfloch im Parc Ferme: FIA unterbindet Flügel-Trick

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Gurney-Schlupfloch im Parc Ferme: FIA unterbindet Flügel-Trick
Autor:
Übersetzung: Heiko Stritzke
31.03.2019, 12:16

Formel-1-Teams dürfen ab dem Großen Preis von Bahrain 2019 vor dem Rennen keine Gurney Flaps mehr vom Frontflügel abbauen - Die FIA schließt ein Schlupfloch

Die FIA hat, wie 'Motorsport-Total.com' erfahren hat, eine arg clevere Regelauslegung einiger Teams unterbunden, die den Gurney Flap unter Parc-Ferme-Regeln vom Frontflügel abgebaut haben sollen. In Australien kamen Spekulationen auf, dass manche Teams die Regeln so weit ausgelegt haben, dass sie ihrem ursprünglichen Geist nicht mehr entsprachen.

Unter den Parc-Ferme-Bedingungen zwischen Qualifying und Rennen erlauben die Regeln Veränderungen am Frontflügel. In Artikel 34.2 Absatz n) heißt es im Sportlichen Reglement der Formel 1: "Der aerodynamische Teil des Frontflügels darf verändert werden, solange die bestehenden Teile verwendet werden. Keinerlei Teile dürfen hinzugefügt, entfernt oder ersetzt werden."

Weiterlesen:

Einige Teams sind nun hingegangen und haben den Gurney Flap, der am obersten Element des Frontflügels angebracht ist, vom Frontflügel abgebaut und an einem völlig anderen Ort des Fahrzeugs wieder angeschraubt. Die bisherige Formulierung der Regeln hat einen solchen Schritt nicht ausdrücklich verboten.

Fotostrecke
Liste

Mercedes W10: Vorderradbremse

Mercedes W10: Vorderradbremse
1/23

Foto: : Giorgio Piola

Renault R.S.19: Heckflügel

Renault R.S.19: Heckflügel
2/23

Foto: : Giorgio Piola

Red Bull RB15: Vorderradaufhängung mit Federung

Red Bull RB15: Vorderradaufhängung mit Federung
3/23

Foto: : Giorgio Piola

Racing Point RP19: Seitliche Windabweiser

Racing Point RP19: Seitliche Windabweiser
4/23

Foto: : Giorgio Piola

Williams FW42: Diffusor

Williams FW42: Diffusor
5/23

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Frontflügel

Ferrari SF90: Frontflügel
6/23

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Frontpartie

Ferrari SF90: Frontpartie
7/23

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Racing Point RP19: Vorderradaufhängung

Racing Point RP19: Vorderradaufhängung
8/23

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL34: Airbox

McLaren MCL34: Airbox
9/23

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL34: Seitliche Windabweiser

McLaren MCL34: Seitliche Windabweiser
10/23

Foto: : Giorgio Piola

McLaren MCL34: Felge

McLaren MCL34: Felge
11/23

Foto: : Giorgio Piola

Renault R.S.19: Frontflügel

Renault R.S.19: Frontflügel
12/23

Foto: : Giorgio Piola

Red Bull RB15: Heckbereich

Red Bull RB15: Heckbereich
13/23

Foto: : Giorgio Piola

Renault R.S.19: Heckbereich

Renault R.S.19: Heckbereich
14/23

Foto: : Giorgio Piola

Flo viz paint on the Alfa Romeo Racing C38

Flo viz paint on the Alfa Romeo Racing C38
15/23

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Ferrari SF90: Bremskühlung

Ferrari SF90: Bremskühlung
16/23

Foto: : Mark Sutton / Motorsport Images

Toro Rosso STR14: Seitliche Windabweiser

Toro Rosso STR14: Seitliche Windabweiser
17/23

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Heckflügel-Endplatte

Ferrari SF90: Heckflügel-Endplatte
18/23

Foto: : Simon Galloway / Motorsport Images

Ferrari SF90: Auspuff

Ferrari SF90: Auspuff
19/23

Foto: : Simon Galloway / Motorsport Images

Ferrari SF90: Seitenkasten mit Tankstutzen

Ferrari SF90: Seitenkasten mit Tankstutzen
20/23

Foto: : Giorgio Piola

Ferrari SF90: Unterboden

Ferrari SF90: Unterboden
21/23

Foto: : Giorgio Piola

Red Bull RB15: Federung

Red Bull RB15: Federung
22/23

Foto: : Giorgio Piola

Mercedes W10: Vorderradbremse

Mercedes W10: Vorderradbremse
23/23

Foto: : Giorgio Piola

So konnten die Teams die aerodynamische Balance des Fahrzeugs zwischen Qualifying und Rennen stärker verändern als bei einer konservativen Auslegung der Regularien. Das kann insbesondere beim Reifenschonen im Rennen helfen, wenn man das Fahrzeug auf mehr Untersteuern trimmt und so die anfälligen Hinterreifen schont.

Die FIA hat vor dem Bahrain-Wochenende einen detaillierten Blick in diese Materie geworfen. Beim Automobil-Weltverband geht man derzeit nicht davon aus, dass irgendein Team diesen Schritt in Melbourne tatsächlich angewendet hat, geht aber nun präemptiv dagegen vor.

In Bahrain wurden die Teams mittels einer Technischen Direktive darauf aufmerksam gemacht, dass ein Abbau der Teile am Flügel, um sie an einem anderen Teil des Fahrzeugs wieder anzubringen, als Bruch der Parc-Ferme-Regeln ausgelegt werde. Ab sofort wird dieser Schritt als eine Veränderung der Spezifikation des Frontflügels gewertet, was einen Start aus der Boxengasse zur Folge hätte.

Gurney Flaps am Frontflügel werden nicht von allen Teams verwendet. Bislang wurden sie bei Alfa Romeo, Red Bull und Renault gesichtet.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

 
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Autor Jonathan Noble