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Gut genug für die Formel 1? Giovinazzi baut auf Aufwärtstrend

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Gut genug für die Formel 1? Giovinazzi baut auf Aufwärtstrend
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchelll
20.10.2019, 15:04

Antonio Giovinazzi zeigt nach einem schwachen Saisonstart immer stärkere Leistungen - Reicht das aus, um Alfa Romeo für 2020 von sich zu überzeugen?

Die erste Hälfte der Formel-1-Saison 2019 war für Rookie Antonio Giovinazzi mühsam. Doch als man den Italiener schon abschreiben wollte, wendete dieser das Blatt. Er hofft, mit dem jüngsten Aufschwung einen Schritt in Richtung Formel-1-Verbleib 2020 gemacht zu haben.

Acht Rennen lang blieb er ohne Punkte, während Teamkollege Kimi Räikkönen mit dem Alfa Romeo regelmäßig in die Punkte fuhr. Doch seit der Sommerpause hat er das Blatt gewendet: Während Räikkönen seit Wiederaufnahme der Saison sein Punktekonto nicht weiter aufgestockt hat, hat Giovinazzi immerhin drei seiner bisher vier WM-Punkte in den vergangenen vier Rennen geholt. Im Qualifying hatte er zuletzt dreimal die Nase vorn.

Der 25-Jährige hat bei Alfa Romeo nur einen Vertrag bis Ende der Saison. Vier Rennen vor Schluss stellt sich daher die Frage nach der Zukunft umso drängender. "Es gibt nichts wirklich Neues, aber wie ich schon oft gesagt habe: Wenn ich mit den Resultaten, die ich in den vergangenen Rennen gezeigt habe, weitermachen kann, wird mir niemand dieses Cockpit nehmen können."

Die Situation sieht gut aus: Ferrari hat das Recht, eines der Cockpits bei Alfa Romeo zu besetzen. Dieses Cockpit hat Giovinazzi in diesem Jahr sicher. Von unten drängt sich allerdings niemand auf. Er ist auch weiterhin Ersatzfahrer bei Ferrari.

Ferrari schaut genau hin

Deshalb hat natürlich auch Mattia Binotto ein waches Auge auf die Leistungen seines Landsmanns. "Ich habe eine gute Beziehung zu ihm und in Singapur hat er gesagt, dass Ferrari mich immer unterstützt und meine Fortschritte verfolgt. Das ist großartig. Als Fahrer braucht man diesen Rückhalt. Jetzt liegt es an mir, den bestmöglichen Job zu machen."

‘¿’Er gibt zu, dass es ihm wesentlich leichter fallen würde, wenn er für das kommende Jahr schon bestätigt wäre: "Wenn man einen Zweijahresvertrag hat, hat man den Kopf wesentlich freier und man hat weniger Druck. Man ist zwei Jahre bei einem Team und kann sich besser entspannen."

Der Druck ist in der Formel 1 jedoch eine Konstante. "Jeder macht einem Druck. Nicht bloß Fred [Frederic Vasseur; Alfa-Teamchef] - bei Mattia und Toto [Wolff] wäre es dasselbe. Das ist auch wichtig. So versteht man, welche Fehler man gemacht hat und besser nicht wiederholt."

Vasseur gibt schon einmal vorsichtig grünes Licht für 2020: "Wir werden sehr bald eine Entscheidung fällen. Aber wenn man sich die vergangenen Rennen ansieht, hat Antonio einen sehr guten Job gemacht. Er konnte in den vergangenen sechs bis sieben Qualifyings mit Kimi mithalten. In Sotschi hatte er die Nase vorn. Er verbessert sich Schritt für Schritt. Ich bin sehr zuversichtlich, was ihn betrifft."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Heiko Stritzke