Haas: Ferrari hat mit F1-Motor "erstaunliche" Fortschritte gemacht

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Haas: Ferrari hat mit F1-Motor
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Petra Wiesmayer
05.03.2017, 10:12

Das Werksteam von Ferrari war die große Überraschung der 1. Woche der Formel-1-Wintertests in Barcelona und auch beim Kundenteam Haas war man nach den Zuverlässigkeitsproblemen 2016 begeistert.

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17
Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17
Teamchef Günther Steiner, Haas F1 Team
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

"Der Motor und das Getriebe... wir hatten hier einen fast problemlosem Test mit demselben Motor – wir haben den Motor nie gewechselt", sagte Haas-Teamchef Günther Steiner.

"Wir hatten 2 Mal ein Problem mit der Elektronik, aber das war ein Softwareproblem, nichts mechanisches. Sie [Ferrari] haben meiner Meinung nach einen fantastischen Job gemacht."

"Es ist erstaunlich, mit einem komplett neuen Motor hierher zu kommen und so zuverlässig zu sein. Wenn man sich die anderen anschaut, und die sind nicht dumm, haben die einige Probleme."

"Ferrari hat vom letzten Jahr zu diesem Jahr einen Schritt nach vorne gemacht und das ist sehr gut."

Fortschritte bei Haas

Viele Teams haben zwar noch nicht angefangen, an der Leistung zu arbeiten, die ersten Anzeichen des Tests lassen aber vermuten, dass das Mittelfeld sehr eng zusammenliegen wird.

Haas scheint mit dabei zu sein, Steiner findet aber, dass es viel zu früh sei, sich Hoffnungen auf bestimmte Platzierungen zu machen.

"Ich denke, wir haben einen Schritt gemacht, wie weit der war, ist aber schwierig zu sagen. Wir sind recht zufrieden. Wir haben noch immer einige Arbeit vor uns", erklärte er. "Wir haben einen schönen Schritt gemacht, aber haben die anderen einen noch größeren gemacht? Wir wissen es noch nicht."

"Es ist hier alles recht verwirrend. Es ist ziemlich einfach zu sehen, was die Reifen machen, aber es ist schwierig, die Benzinmengen herauszufinden oder sicher zu sein, was vor sich geht."

"Alles in allem sind wir recht zuversichtlich, dass wir im Mittelfeld dabei sind. Sind wir aber an der Spitze dieses Feldes oder am Ende? Ich weiß es nicht. Ich hoffe nur, das wir mehr in der Mitte sind als vergangenes Jahr."

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