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Haas kann mit Auftakt gut leben: "Sind irgendwo zwischen vier und sechs"

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Haas kann mit Auftakt gut leben: "Sind irgendwo zwischen vier und sechs"
Autor:
Co-Autor: Erwin Jaeggi
15.03.2019, 13:39

Haas erlebte einen reibungslosen Auftakt in die neue Formel-1-Saison und sieht sich irgendwo im vorderen Mittelfeld - Wo, das findet man morgen heraus

Bei Haas herrscht nach dem ersten Auftritt der neuen Formel-1-Saison durchaus Zufriedenheit. Mit den Plätzen zehn und zwölf für Romain Grosjean und Kevin Magnussen ist man ungefähr dort gelandet, wo man es sich im Vorfeld erwartet hatte. Wo man sich jedoch im Mittelfeld genau einsortieren wird, das ist noch offen. "Es ist ziemlich eng, das ist aufregend", sagt Grosjean.

Der Franzose ist zufrieden damit, wie sich sein VF-19 verhält und welche Lehren man aus den Testfahrten gezogen hat. "Es hat wirklich Spaß gemacht, damit zu fahren", betont er, auch wenn er an einigen Ecken noch Raum für Verbesserung sieht. Welche das sind, möchte er nicht verraten: "Erst in zehn Rennen. Dann sehen wir, ob wir es hinbekommen haben oder nicht."

Was ihm in Australien heute am meisten aufgefallen ist, ist die Unebenheit des Kurses: "Es ist verflucht wellig hier", sagt er. "Das war das erste, das ich gelernt habe. Sehr, sehr wellig. Ich musste erst ein paar Einstellungen am Auto vornehmen und konnte dann erst wieder rausfahren."

Danach lief für ihn aber alles recht glatt, genau wie für Teamkollege Kevin Magnussen. Selbst der sonst so kritische Teamchef Günther Steiner lässt sich dazu hinreißen, von einem "ziemlich guten, soliden Tag" zu sprechen. "Wir haben alles geschafft, was wir wollten, von daher ein ziemlich normaler Tag."

Eine erste Einschätzung des Kräfteverhältnisses möchte aber auch der Südtiroler noch nicht vornehmen. Gerne würde man vierte Kraft sein, doch Alfa Romeo und Renault waren heute schneller. "Wir sind irgendwo zwischen vier und sechs - aber das betrifft vier Teams. Wir könnten alles davon sein", sagt er.

"Wir kennen die letzten beiden Zehntelsekunden nicht - und die kann man auch nicht herausfinden, bis man nicht Rennen fährt", so Steiner, der sich bis morgen vertrösten kann: "Es gibt keinen Grund für Spekulation. Wir müssen einfach 24 Stunden warten und dann wissen wir es. Ist das nicht toll?"

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Norman Fischer