Formel 1
Formel 1
11 Juni
-
14 Juni
Nächster Event in
68 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächster Event in
82 Tagen
02 Juli
-
05 Juli
Nächster Event in
89 Tagen
R
Silverstone
16 Juli
-
19 Juli
Nächster Event in
103 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächster Event in
117 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächster Event in
145 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächster Event in
152 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächster Event in
166 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächster Event in
173 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächster Event in
187 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächster Event in
201 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächster Event in
208 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächster Event in
222 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächster Event in
236 Tagen
Details anzeigen:

"Haben keine klare Strategie": Prost versteht Renault-Kritiker

geteilte inhalte
kommentare
"Haben keine klare Strategie": Prost versteht Renault-Kritiker
Autor:
Co-Autor: Lena Hemery
16.02.2020, 08:35

Alain Prost kann Kritik an Renault nachvollziehen, weil die Franzosen nach außen manchmal kein gutes Bild abgeben - Strategie wechselt von Extrem zu Extrem

Alain Prost kann verstehen, dass sein Renault-Rennstall immer wieder in die Kritik gerät. Seit dem Wiedereinstieg der Franzosen 2016 hat der Rennstall immer wieder ambitionierte Ziele ausgegeben und sogar einen konkreten Zeitplan aufgestellt. Die ursprünglich angepeilten Siege 2019 wurden klar verfehlt, und ob 2020 der Angriff auf den WM-Titel gelingt, darf auch bezweifelt werden.

Das bietet den Kritikern natürlich Angriffsfläche, und das Aufsichtsratsmitglied von Renault Sport sieht ein, dass Renault da einen Fehler gemacht hat: "Ziele aufzustellen ist wichtig, aber einen Zeitplan herauszugeben ist kontraproduktiv", sagt Prost. "Wir versuchen dauerhaft Deadlines einzuholen, die wir uns gesetzt haben, als uns niemand darum gebeten hat."

Zudem weiß Prost auch, dass Renault auch aus anderen Gründen nicht gerade den besten Ruf genießt - und das zurecht. Denn in der britisch dominierten Motorsportwelt sind die Franzosen "eine Art UFO" im Sport: "Wir steigen ein, wir steigen aus, wir steigen ein, wir steigen aus, wir kämpfen mit Red Bull, wir kämpfen mit McLaren. Was ist das?", spricht er die vergangenen Jahre an.

Und dann wäre da noch die Finanzfrage: "In einer Minute haben wir kein Geld und in der nächsten Minute verpflichten wir Ricciardo. Wir haben eine Strategie - und da stimme ich zu -, die nicht klar ist", kritisiert der Franzose seinen eigenen Rennstall.

Sportlich macht er Renault jedoch keinen Vorwurf, auch wenn man seinen Zielen vielleicht hinterherhängt. Denn als man 2016 wieder den Einstieg wagte, übernahm man das klamme Lotus-Team und musste innerhalb kürzester Zeit und mit wenig Finanzen das Team aufbauen und manchmal improvisieren. "Da kann es vorkommen, dass man von Zeit zu Zeit nicht da ist, wo man es erwartet."

"Ich denke, dass wir polarisieren, dass ich polarisiere - und damit komme ich klar", so Prost weiter. "Aber ich bin stolz auf den Wert, den wir um das Team geschaffen haben. Ich bin stolz auf das Team", betont er. "Ja, es wurden Fehler gemacht, und die akzeptiere ich, aber mit der generellen Bilanz bin ich zufrieden - auch wenn wir riskieren, weiterhin zu polarisieren."

Mit Bildmaterial von LAT.

Nächster Artikel
Wegen neuem Bauteil: Formel 1 erhöht Mindestgewicht weiter

Vorheriger Artikel

Wegen neuem Bauteil: Formel 1 erhöht Mindestgewicht weiter

Nächster Artikel

Slim-Fit & dünne Sohle: Wie Schumacher Rennanzüge modernisiert hat

Slim-Fit & dünne Sohle: Wie Schumacher Rennanzüge modernisiert hat
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Norman Fischer