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Häkkinen: Sabbatical wäre für Vettel "eine Herausforderung"

Warum der frühere Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen nicht an eine "Auszeit" von Sebastian Vettel nach der Saison 2020 glaubt

Häkkinen: Sabbatical wäre für Vettel "eine Herausforderung"

Er selbst hat es getan: Mika Häkkinen verabschiedete sich nach der Formel-1-Saison 2001 in ein "Sabbatical", ein Jahr Auszeit vom Motorsport. Doch eine Rückkehr in die Grand-Prix-Szene gab es für ihn nicht. Deshalb glaubt er: Auch Sebastian Vettel würde sich schwertun, nach einem Jahr der Pause ein Formel-1-Comeback hinzulegen.

Im 'Autosport'-Podcast begründet Häkkinen seine Meinung mit seiner eigenen Erfahrung und erklärt: "Ich hatte die Möglichkeit, ein Sabbatjahr einzulegen - was fantastisch war! Ron [Dennis] sagte: 'Verschwinde, komm in einem Jahr wieder. Wir werden einen Platz für dich haben.' Das war cool! Sebastian ist [aber] in einer anderen Position."

Wo Häkkinen die Stammplatz-Garantie bei McLaren hatte, so weiß Vettel nur: Bei Ferrari ist nach 2020 kein Cockpit mehr für ihn zu haben. "Die Frage ist, was er psychologisch fühlt", meint Häkkinen weiter. Ob Vettel grundsätzlich bereit dazu sei, weiter in der Formel 1 zu fahren, oder ob Vettel nicht vielleicht schon abgeschlossen habe mit der Formel 1.

Als Häkkinen damals ins Sabbatical ging ...

Häkkinen selbst sagt über sich: "Als ich mich entschieden habe, eine Pause zu machen, war ich etwas ausgebrannt. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass ich meine beste Leistung für mich und das Team abrufen kann. Deswegen war es besser, aufzuhören."

"Wenn man seine Batterien ein Jahr aufladen kann, dann ist man danach vielleicht bereit, zurückzukehren. Aber bei mir war das nicht so. Ich spürte, dass es vorbei war", so Häkkinen, der seine beiden Titelgewinne mit McLaren als Argument anführt: "Ich war zweimal Weltmeister geworden und kannte die Risiken der Formel 1." Also blieb er der Rennserie fern - und fuhr kurz darauf in der DTM.

Für Vettel, unter anderen Vorzeichen, könnte eine Formel-1-Auszeit "eine Herausforderung" werden, sagt Häkkinen. "Aber natürlich ist Sebastian ein viermaliger Weltmeister und ein großartiger Rennfahrer. Er ist ein toller Charakter und noch immer jung. Er kann der Formel 1 und den Fans noch viel geben. Und letztendlich kann nur er entscheiden, ob er zurückkehren wird."

Schumacher will Saisonauftakt abwarten

Ralf Schumacher meint indes bei 'FOCUS Online', viel werde vom Saisonverlauf 2020 abhängen und vom teaminternen Duell zwischen Vettel und Charles Leclerc bei Ferrari.

Dort sagte Schumacher: "Auf der einen Seite ist es leichter für Sebastian, weil er nichts mehr zu verlieren hat. Ich bin auch zu 100 Prozent davon überzeugt, dass Sebastian schneller sein kann als Leclerc."

"Die Frage ist halt: Inwieweit unterstützt ihn Ferrari? Da werden die ersten Rennen entscheidend. Wenn es Vettel schafft, vor Leclerc zu sein, wird Ferrari gar keine andere Wahl haben, als alles für ihn zu machen. Sollte es andersherum laufen, wird es schwer für ihn." Was dann wiederum für einen Vettel-Abschied nach 2020 sprechen könnte.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Stefan Ehlen