Hamilton will Ritterschlag: Würde auf Sir-Anrede bestehen

Wird Lewis Hamilton nach seinem vierten WM-Titel von der Queen in den Ritterstand erhoben? Der 32-Jährige selbst liebäugelt mit einer derartigen Ehrung, die für besondere Verdienste verliehen wird.

"Ich repräsentiere Großbritannien so gut ich kann", sagt der Mercedes-Superstar. "Wenn das irgendwann gewürdigt wird, dann würde ich mich unglaublich geehrt fühlen."

Zum Vergleich: Während die schottische Formel-1-Legende Jackie Stewart bis zum Jahr 2001 warten musste und auch Stirling Moss erst 1999 - also Jahrzehnte nach dem Karriereende - in den Adelsstand erhoben wurde, erhielten Sportler in den vergangenen Jahren bereits zu Karrierezeiten den Ritterschlag.

Das gilt auch für Tennis-Ass und Wimbledon-Sieger Andy Murray, dem diese Ehre vor einem Jahre zuteil wurde. Doch der Brite sorgte für Aufsehen, als er diese Entwicklung hinterfragte. Er legt Wert darauf, beim legendären Tennisturnier nicht als Sir angesprochen zu werden.

"Ich würde es einfordern", hält Hamilton wenig von derartiger Bescheidenheit. "Auch von Freunden, von allen. Ich habe Freunde, die Sirs sind - und ich spreche sie mit Sir an. Wenn ich eine Nachricht schreibe, dann schreibe ich 'Yes, Sir'. Das ist einzigartig. Warum soll man es nicht in all seinem Glanz verwenden?"

Bereits im Jahr 2008 erhielt Hamilton den Verdienstorden "Member of the British Empire" (MBE) von Königin Elizabeth. Dabei handelt es sich um den niedrigsten der fünf Orden. Nur die zwei höchsten Orden, Knight/Dame Commander und der Knight/Dame Grand Cross, ermöglichen offiziell die Anrede Sir/Dame. "Ich habe die Queen immer verpasst, seit ich ich mit ihr im Buckingham-Palast beim Abendessen war", spielt der Superstar auf die damalige Würdigung am 31. Dezember 2008 an. "Ich bin jederzeit bereit, wieder zu kommen."

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