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HANS-Entwickler Robert Hubbard verstorben

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HANS-Entwickler Robert Hubbard verstorben
Autor:
Übersetzung: Norman Fischer
08.02.2019, 11:42

Robert Hubbard, ein Pionier für die Formel-1-Sicherheit, ist im Alter von 75 Jahren verstorben - Er gilt als Erfinder des Schutzsystems HANS

Die Motorsportwelt trauert um Robert Hubbard, der bereits am Dienstag im Alter von 75 Jahren verstarb. Hubbard war Professor für Materialwissenschaft und die treibende Kraft hinter dem Schutzsystem HANS, das ab 2003 die Sicherheit in der Formel 1 und auch in weiteren Motorsportkategorien deutlich erhöht hat. HANS ist aus dem heutigen Motorsport nicht mehr wegzudenken.

Hubbard war schon vor der Entwicklung von HANS eng in das Thema Straßensicherheit involviert. Zusammen mit Schwager und Rennfahrer Jim Downing bemerkte er, dass viele tödliche Unfälle im Rennsport von Verletzungen der Halswirbelsäule kommen, weil der Kopf bei einem Aufprall weiter nach vorne gedrückt und nicht zurückgehalten wird.

Vor allem der Unfalltod von Downings Freund Patrick Jacquemart in einem Renault 5 Turbo 1981 führte zu einer intensiven Suche nach Lösungen. Nach einigen Experimenten ließ Hubbard 1985 eine Lösung zum Patent anmelden, ein Jahr später fuhr Downing in der IMSA-Serie mit einem Prototypen von HANS.

Doch das System war noch recht sperrig, und es regte sich aus der Szene einiger Widerstand. Doch Hubbard und Downing ließen sich nicht beirren und tüftelten an einer praktischeren Variante, später beteiligten sich auch General Motors und Ford an der Forschung.

In der Formel 1 rückte das Modell spätestens nach den Todesfällen von Ayrton Senna und Roland Ratzenberger in Imola 1994 in den Fokus der FIA und Chefarzt Sid Watkins. Ein Jahr später testete Gerhard Berger für Ferrari eine Version, doch erst 2003 wurde HANS in der Königsklasse verbindlich - auch wenn sich zu Beginn noch einiger Widerstand regte.

Natürlich darf man sich fragen, welche Unfälle ohne HANS vielleicht nicht so glimpflich ausgegangen wären, doch das ist nicht so einfach zu beantworten. Es gilt als sicher, dass NASCAR-Star Dale Earnhardt noch leben würde, wenn er das System bei seinem Unfall in Daytona 2001 gehabt hätte - er starb an einem Schädelbasisbruch. Zuvor hatte es vor allem in den USA Gegenwehr gegeben, doch der Unfall hatte zum Umdenken geführt.

Eine Formel 1 ohne HANS? Heute nicht mehr vorstellbar.

Mit Bildmaterial von indyracing.com.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Autor Adam Cooper